Ein Krefelder Architekt möchte gegenüber dem Bahnhof einen Einkaufsmarkt errichten.

wza_1500x886_734225.jpeg
Auf diesem Grundstück in der Kurve Werkstätten-/Maybachstraße in Oppum will ein Krefelder Architekt einen Nahversorger errichten.

Auf diesem Grundstück in der Kurve Werkstätten-/Maybachstraße in Oppum will ein Krefelder Architekt einen Nahversorger errichten.

Andreas Bischof

Auf diesem Grundstück in der Kurve Werkstätten-/Maybachstraße in Oppum will ein Krefelder Architekt einen Nahversorger errichten.

Oppum. Nun scheint es doch eine Lösung für die Nahversorgung im Oppumer Ortskern zu geben. Ein Krefelder Architekt plant dem Vernehmen nach gegenüber dem Bahnhof, in der Kurve Werkstätten-/Maybachstraße, ein Gebäude für einen Lebensmittelmarkt zu errichten. Die entsprechenden Pläne liegen den Verantwortlichen seit einigen Wochen vor.

Die CDU- und SPD-Fraktionen stellen am Mittwoch im Planungsausschuss ähnlich lautende Anträge. Darin wird die Verwaltung aufgefordert, die Entwicklung dieser nördlichen Hälfte des B-Plans 680 voranzutreiben. Er soll ein Mischgebiet ausweisen, das eine derartige Nutzung ermöglicht.

Für den Nahversorger müssten einige Gebäude abgerissen werden

Mit der Realisierung des Geschäftes hätten die Oppumer im Stadtkern - nachdem der Discounter dort vor einigen Jahren schloss - endlich wieder die Möglichkeit, Dinge des täglichen Lebens vor Ort einzukaufen. Immer wieder hatten viele Bürger für diesen Standort gekämpft, der auch fußläufig gut zu erreichen wäre. Für das neue Gebäude müssen einige bestehende fallen. Parkplätze sollen hinter dem neuen Markt eingerichtet werden. Einige gibt es auch an der Maybachstraße.

Bisher war die andere Hälfte des B-Plans vorangetrieben worden. Der Platz an der Kronlandbrücke schien eine schnellere Erschließung für die Nahversorgung zu versprechen. Doch die Forderung nach einer Ausschreibung auf europäischer Ebene und eine Verkaufsflächenerhebung durch einen Gutachter hatten die Pläne verzögert.

Die Verwaltungsmeinung zu den neuen Plänen im Oppums Mitte ist eindeutig. Baudezernent Thomas Visser sagt: "Im Zentrum Oppums, mit seinem jetzigen Geschäftsbesatz, wäre ein Nahversorger mit direkter Anbindung zum ÖPVN optimal."

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite vermarktet der Immobilienmakler corpus sireo die vorhandene Bebauung. "Wir haben Kauf-Interessenten", sagt Firmensprecherin Yvonne Hoberg. Gleichzeitig drängen Krefelder Politiker auf einen Zeitplan für die Renovierung des Bahnhofs gemäß der Modernisierungsoffensive der Bahn, die nach ersten Plänen eigentlich schon laufen müsste. Kommen die drei Projekte auf die Schiene, wird es wohl doch noch etwas mit Oppums neuer Mitte.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer