Im Linner Burggraben wurde ein vermeintlich eingefrorenes Tier gerettet.

Der betäubte Schwan wird an Land gehoben.
Der betäubte Schwan wird an Land gehoben.

Der betäubte Schwan wird an Land gehoben.

Dirk Jochmann

Der betäubte Schwan wird an Land gehoben.

Krefeld. Ein Schwan auf dem Linner Burggraben hält Feuerwehr und Tierrettung auf Trab. Am Sonntag wurde er endgültig betäubt und eingefangen - allerdings erst beim zweiten Ausrücken.

Das Tier ist vor zwei Jahren von einem Hund gebissen worden und hat sich dabei am Fuß und am Flügel verletzt, berichtet ein Sprecher der Feuerwehr: "Aber der kann immer noch rennen wie ein Teufel und sogar fliegen."

Das haben die Kollegen erst am Sonntag wieder zu spüren bekommen. Spaziergänger hatten die Feuerwehr alarmiert, weil der Schwan reglos auf dem Eis sitze.

Die Passanten befürchteten, der Schwan sei eingefroren. Den gleichen Anruf gab es vor einer Woche schon einmal. Doch als die Feuerwehr mit zehn Leuten, Schlauchboot und Spezialanzügen ankam, machte das Tier sich flugs davon.

Kurz darauf kam der nächste Hilferuf. Diesmal kam die Tierrettung zur Hilfe, betäubte den Schwan, so dass man ihn schließlich einfangen konnte.

Ein Tierarzt soll nun feststellen, ob man an seiner Behinderung noch etwas nachbessern kann. Auch wird überlegt, den Schwan an ein anderes Gewässer zu bringen, wo nicht so viele Menschen vorübergehen.

Denn wenn er sich das nächste Mal mit seinem behinderten Bein zur Ruhe gibt, wird es bestimmt wieder besorgte Anrufe geben.

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