Beim Neujahrsempfang zählte der Bezirksvorsteher auf, wo der Schuh drückt.

Oppum/Linn. Oppums Feuerwehr bekommt eine neue Wache, der Ausbau der Hochfelder Straße beginnt, das Museumszentrum Burg Linn muss weiter saniert, der Lärmschutz in den Stadtteilen vorangetrieben werden und die Menschen an der Griesbacher Straße brauchen eine Lösung aus verkehrstechnischer Sicht.

Bezirksvorsteher Karl-Heinz Borghoff zählt die Liste der aktuellen Themen für das noch junge Jahr 2010 beim Neujahresempfang des Bezirksparlaments im schönen Rittersaal der Burg Linn auf. "Wir hoffen, das eine oder andere zu Ende zu bringen", so der Politiker.

"Beim Thema Griesbacher Straße dürfen wir die Hände nicht in Unschuld waschen und den Planungsausschuss machen lassen", betont er. "Es gibt so skurrile Vorschläge, wie die Straße montags zu öffnen, dienstags geschlossen zu halten und so weiter. Wir werden uns in der zweiten Februarwoche mit den Betroffenen an einen Tisch setzen und versuchen, zu einer tragbaren Lösung zu kommen."

Borghoff erwähnt auch die schwierigen Verhandlungen mit der Bahn, so zum Beispiel für den Linner Bahnhof, für den es einen Interessenten gebe (WZ berichtete). "Selbst wenn wir das Gebäude vermarkten könnten, müssten die Betreiber per Hubschrauber einfliegen, denn die Zufahrt gehört auch der Bahn AG."

Dreifache Premiere für Bürgermeister Frank Meyer

Für Bürgermeister Frank Meyer als Vertreter der Stadt Krefeld ist es eine dreifache Premiere am Samstag: Er weilt zum ersten Mal offiziell in Oppum-Linn, auf der Burg und bei einem Neujahrsempfang. Meyer lobt die ehrenamtlich tätigen Bürger, die sich um ihre Stadtteile kümmern, und zählt auf: "Die freiwillige Feuerwehr, die Verantwortlichen von Kalli’s Café in der Schutzengel-Pfarre, die regelmäßig das Sonntagsfrühstück für Obdachlose und Menschen, die am Existenzminimum leben, anbieten, die Mitglieder der Bürgervereine und die Bürger, die sich für die Jugendarbeit in Linn stark machen. Das Ehrenamt hat viele positive Einflüsse."

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