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Die verschwundene Amtskette: Nach 1933 war während der NS-Herrschaft ein Hakenkreuz hinzugefügt worden. (Repro: Dirk Jochmann)

Die verschwundene Amtskette: Nach 1933 war während der NS-Herrschaft ein Hakenkreuz hinzugefügt worden. (Repro: Dirk Jochmann)

Die verschwundene Amtskette: Nach 1933 war während der NS-Herrschaft ein Hakenkreuz hinzugefügt worden. (Repro: Dirk Jochmann)

Krefeld-Uerdingen. Dass vor nunmehr 82 Jahren das Ende der Uerdinger Selbstständigkeit eingeläutet wurde, schmerzt viele Rheinstädter noch heute. Nur allzugern wird immer noch auf die vielen Bestimmungen aus dem Gemeinschaftsvertrag hingewiesen. "Da spielen oft auch Emotionen eine Rolle. Aber der Vertrag besitzt einfach keine Rechtsgültigkeit mehr", betont Elmar Jakubowski, Bezirksvorsteher und Vorsitzender des Heimatbundes. "Trotzdem stehen da schöne, lustige Sachen drin."

Dass sie aber nur noch nostalgischen Wert haben, verdeutlicht auch das Schicksal der Amtskette des Uerdinger Bürgermeisters (ab 1929 Bezirksbürgermeisters): Das gute Stück ist seit Jahrzehnten verschollen. "Wir haben noch ein Foto im Archiv gefunden, datiert August 1961, das die Kette zeigt." Wo sie aber abgeblieben ist, ließ sich bislang nicht klären. "Auch im Stadtarchiv konnte man mir nicht weiterhelfen", sagt Jakubowski, der hofft, das Erinnerungsstück an die Uerdinger Selbstständigkeit wiederzufinden. est

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