Die seltene Tierart bekommt südlich des Greiffenhorstparks eine neue Kinderstube.

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Kammmolche bekommen südlich des Greiffenhortsparks eine neue Kinderstube. (Archivfoto)

Kammmolche bekommen südlich des Greiffenhortsparks eine neue Kinderstube. (Archivfoto)

Kammmolche bekommen südlich des Greiffenhortsparks eine neue Kinderstube. (Archivfoto)

Krefeld-Oppum. Südlich des Greiffenhorstparks ist ein Artenschutzgewässer für die seltenen Kammmolche geplant (die WZ berichtete). Dazu hat jetzt der Landschaftsbeirat einstimmig sein Einverständnis erklärt.

Die Sitzung wurde vorgezogen, damit der Umweltausschuss bereits am Dienstag eine Entscheidung treffen kann. Vorgesehen ist ein Teich mit 600 Quadratmetern Wasserfläche, aber nur 1,5 Meter Tiefe, damit Fische weitgehend ferngehalten werden, die sich vom Laich der Molche ernähren.

Wegen der Baumaßnahmen zur Euroga 2002 mussten die Tiere in benachbarte Gewässer umgesiedelt werden, wodurch sich die Zahl von einst 4000 stark verringerte. "Die Umsiedlung wurde damals sogar wissenschaftlich durch eine Doktorarbeit begleitet", berichtet Heino Thieß, Abteilungsleiter im städtischen Fachbereich Grünflächen. Der Teich soll als neuer Lebensraum der Molche mit Hilfe einer Tonschicht gegen versickerndes Wasser abgedichtet werden. Zur Bewässerung ist ein Brunnen mit Pumpe vorgesehen. Die Kosten betragen 70000 Euro.

Heinz-Albert Schmitz, Vorsitzender des Landschaftsbeirats, schlug vor zu prüfen, ob das Wasser preisgünstiger aus einem 60Meter entfernten Graben der Stadtwerke Krefeld (SWK) entnommen werden könne. Thies will dies mit den SWK klären. "Die Molche suchen den Tümpel nur im Sommer zum Laichen auf", erläutert er. Im Winter fänden sie im südlich gelegenen Wäldchen einen idealen Winterlebensraum.

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