Die Familie Huth ist in eins der modernsten Gebäude in Krefeld eingezogen.

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Auf dem Bildschirm im Hausflur können Szenarien eingestellt werden, zum Beispiel „Haus verlassen“.

Auf dem Bildschirm im Hausflur können Szenarien eingestellt werden, zum Beispiel „Haus verlassen“.

Auf dem Bildschirm im Hausflur können Szenarien eingestellt werden, zum Beispiel „Haus verlassen“.

Oppum. Nach mehr als 20 Monaten Bauzeit ist Mark Huth endlich am Ziel: Seit Anfang des Monats ist sein schmucker Neubau an der Schreinerstraße in Oppum bezugsfertig. Dass der Bankkaufmann etwas länger als üblich gebraucht hat, hat einen Grund: Hinter den weißen Mauern steckt jede Menge Technik. Die Familie Huth kann mit Fug und Recht behaupten, eines der modernsten Häuser in Krefeld zu bewohnen.

Das fängt schon am Eingang an: Mit einem Fingertipp auf einen Sensor öffnet der 36-Jährige die Haustür. Fremde klingeln an einer Säule links von der Tür, in der sich eine Kamera befindet. Ihre Bilder kann sich Huth unter anderem auf seinem Flachbildfernseher im Wohnzimmer anzeigen lassen, kann von der Couch aus bequem mit dem Klingler sprechen und die Tür öffnen.

Alle Räume im Haus sind miteinander vernetzt

Als "Hirn und Herz" des Hauses bezeichnet der Bauherr einen Raum im Keller. Dort befindet sich neben der Erdwärmeheizung die Schaltzentrale der Haustechnik. Mehr als fünf Kilometer Kabel laufen hier zusammen. "Alle Räume sind miteinander vernetzt", sagt der Sparkassen-Mitarbeiter. Das gilt auch für Internet und Fernsehen, deren Anschlüsse sich in den Räumen neben den Steckdosen befinden (Huth: "Ich hasse Funktechnik.")

Über die Verkabelung kann er die Beleuchtung, Heizung und Schattierung in jedem Raum steuern. Entweder über die länglichen Schalter, die sich in jedem Raum befinden, oder über den berührungsempfindlichen Bildschirm (Touch-screen), der sich im Hausflur befindet. "Praktisch sind die Szenarien, die man programmieren kann", sagt er.

Zum Beispiel das Szenario "Fernsehen gucken", wenn mit einem Fingertipp die Beleuchtung eingestellt wird oder die Jalousien herunterfahren. Praktisch sei auch das Szenario "Haus verlassen", dann wird mit einem Handgriff im gesamten Haus das Licht ausgeknipst, die Heizung heruntergefahren und die Alarmanlage aktiviert.

Darüber redet Huth im übrigen nicht so gerne. Er verrät nur soviel: "Ich hatte zweimal in meinem Leben ungebetenen Besuch." Das werde mit der eingebauten Technik, sichtbar wie unsichtbar, so schnell nicht passieren. Auf die gesamte Haustechnik kann auch von unterwegs über das Mobiltelefon zugegriffen werden.

Nicht verzichten möchte Huth, dessen Frau Anja im August nach Sprössling Julian das zweite Kind erwartet, auf die Staubsaugertechnik: In jedem Zimmer befindet sich ein Loch, in das der Stutzen des Staubsaugers nur eingesteckt werden muss. Die Luft wird im Keller gefiltert, der Rest wird nach draußen gepustet.

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