Der SV feiert im Mai eine Woche lang Geburtstag. Entstanden ist er aus zwei Vereinen.

Platzwart Heinz Möhlmann ist Herr über zwei Natur- und zwei Kunstrasenplätze. Archivfotos (2): Andreas Bischof
Platzwart Heinz Möhlmann ist Herr über zwei Natur- und zwei Kunstrasenplätze. Archivfotos (2): Andreas Bischof

Platzwart Heinz Möhlmann ist Herr über zwei Natur- und zwei Kunstrasenplätze. Archivfotos (2): Andreas Bischof

Platzwart Heinz Möhlmann ist Herr über zwei Natur- und zwei Kunstrasenplätze. Archivfotos (2): Andreas Bischof

Oppum. Vor 100 Jahren wurde der FC Concordia (zu Deutsch: Eintracht) gegründet. Die "Eintracht" im Namen bildet aber nur ein Kapitel der Geschichte des Oppumer Vereins. Aus der Eintracht Grün-Weiß Oppum und der Fußballabteilung des ESV AW Oppum entstand vor zehn Jahren ein Klub mit heute 400 Mitgliedern. Seitdem ist der reine Fußballverein unter dem Namen SV Oppum 1910 bekannt.

Der Versuch, mit der ersten Mannschaft in der Bezirksliga eine wichtige Rolle zu spielen, scheiterte vor drei Jahren. Heute spielt die erste Elf des SV Oppum in der Kreisliga B. Geblieben ist den Oppumern ein Vereinsgelände, das sich sehen lassen kann. Mit zwei Naturrasen- und zwei Kunstrasenplätzen (jeweils ein kleines und ein großes Spielfeld), gehört der Oppumer Sportpark zu den schönsten Anlagen der Region.

Das dänische Herren-Nationalteam hat schon in Oppum trainiert

So ist es nicht verwunderlich, dass schon Fußball-Profis beim SV Oppum Station machten, um sich vorzubereiten. Die deutsche Damen-Nationalmannschaft war schon da und auch das dänische Herren-Nationalteam genoss die Vorzüge der guten Trainingsbedingungen in Oppum. "Doch Geschenke hat der Verein damals nicht bekommen", betont Axel Müller, seit 2008 Vorsitzender des SV Oppum. "Die Stadt Krefeld konnte aus den ehemaligen Sportplätzen der Eintracht und des ESV Baugrund machen, und im Sportpark selbst haben Vereinsmitglieder vieles in Eigenleistung geschafft", sagt Müller.

Der neue Leitgedanke des SV Oppum soll die Jugendarbeit sein, und die trägt erste Früchte. In der ersten Mannschaft spielen etliche Eigengewächse und in der kommenden Saison kommen aus der A-Jugend vielversprechende Talente. "Wir haben uns bewusst für diesen Weg entschieden, auch wenn er erst langfristig Erfolge bringt", sagt Axel Müller. Zum Jugendkonzept gehört die enge Kooperation mit den Oppumer Schulen. So bietet der Verein unter anderem Fußball-AGs mit den Grundschulen Fungendonk und Thielenstraße an, und hat mit der AOK einen Kooperationsvertrag (die WZ berichtete).

Der SV Oppum bekennt sich zu seinem Status als Amateurverein. "Uns ist die Gemeinschaft wichtig, die alle Mannschaften zusammen bilden", sagt Axel Müller. Und so sind die sportlichen Ziele für die nächsten Jahre bescheiden: In die Kreisliga A will der SV Oppum es schaffen. Falls die Bezirksliga in einigen Jahren mal wieder Thema sein sollte, dann "nur wenn es finanziell möglich ist und wir unseren Weg weiter beibehalten können", erklärt der Vorsitzende.

In diesem Jahr wird erstmal gefeiert: Am 13. Februar steigt im Sportpark eine große Karnevalsparty und Jugendteams des SVO ziehen im Oppumer Karnevalszug mit. Mit der Festwoche vom 13. bis 16. Mai 2010 begeht der Verein seinen 100. Geburtstag.

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