Oberbürgermeister Kathstede lehnt Werbung für die Montagslesungen ab.

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Die Bücherei Uerdingen.

Die Bücherei Uerdingen.

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Die Bücherei Uerdingen.

Krefeld. Einen kurzen aber heftigen Schlagabtausch hat es in der Ratssitzung abermals zum Thema Bücherei Uerdingen gegeben. Linken-Ratsfrau Julia Suermondt warf Oberbürgermeister Gregor Kathstede „absolutistisches Machtgehabe“ vor.

Der hatte sich mit Berufung auf sein Hausrecht erneut geweigert, Werbung für die Montagslesungen zum Erhalt der Uerdinger Bücherei in städtischen Kultureinrichtungen zuzulassen, wie es die Linke erneut beantragt hatte. Suermondt warf ihm daraufhin vor, dass seine Auslegung des Hausrechts rechtlich zu beanstanden sei.

Kritik kam auch von der SPD. Aus versicherungstechnischen Gründen, so hatte die Verwaltung argumentiert, könnten die Montagslesungen auch bei schlechtem Wetter nicht im Gebäude der ehemaligen Bücherei stattfinden.

Benedikt Winzen wollte daraufhin wissen, warum denn dann eine Übung der Jugendfeuerwehr im Gebäude stattfinden konnte (die WZ berichtete). Die Verwaltungsspitze räumte ein, davon nichts gewusst zu haben, verwies aber darauf, dass die Feuerwehr versichert sei und es zudem üblich wäre, dass leerstehende Gebäude für derartige Übungen genutzt würden. dag

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