Förderverein unterstützt seit 1995 die Pfarreien St. Josef und Maria-Waldrast.

Der Vorsitzende des Fördervereins für Kirchenmusik, Matthias Hollenbenders (l.), und Chorleiter Heinz-Peter Kortmann.  Archiv
Der Vorsitzende des Fördervereins für Kirchenmusik, Matthias Hollenbenders (l.), und Chorleiter Heinz-Peter Kortmann. Archiv

Der Vorsitzende des Fördervereins für Kirchenmusik, Matthias Hollenbenders (l.), und Chorleiter Heinz-Peter Kortmann. Archiv

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Der Vorsitzende des Fördervereins für Kirchenmusik, Matthias Hollenbenders (l.), und Chorleiter Heinz-Peter Kortmann. Archiv

Krefeld. Seit 125 Jahren sind die Kirchenbücher von St. Josef überliefert. Seitdem wird in der Kirche nicht nur gebetet, sondern auch sehr gute Kirchen- und Chormusik zelebriert. Bis heute haben die Konzerte einen hohen Stellenwert. Besonders die Auftritte des Crescendo-Chores sind dort jedes Mal ein musikalischer Höhepunkt. Dass sie stattfinden können, dafür zeichnet der Förderverein verantwortlich. Er feiert nun seinen 20. Geburtstag.

„Ich bin erst der vierte Kirchenmusiker an St. Josef“, berichtet Heinz-Peter Kortmann, der heute als musikalischer Leiter des Crescendo-Chores verantwortlich zeichnet. „Die Chormusik fand zum 100-jährigen Bestehen des Gotteshauses einen neuen Aufschwung, als sich die Chöre von St. Josef mit Maria Waldrast für eine schöne Aufführung zusammenschlossen.“ Es war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Doch die Aufführung von Oratorien, Messen und Konzerten kostet Geld. „Im Jahr 1995 wurde zur Förderung der kirchenmusikalischen Aktivitäten in den Pfarrgemeinden St. Josef in Stadtmitte und Maria-Waldrast in Forstwald ein Förderkreis ins Leben gerufen“, berichtet Vereins-Vorsitzender Matthias Hollenbenders, der seit Anfang an dieses Amt innehat. „Nach der Fusion der Krefelder Innenstadt-Gemeinden wurde im August 2008 dieser Förderkreis Bestandteil des ,Förderverein für Kirchenmusik an St. Josef und Maria-Waldrast sowie in der Region Krefeld‘.“

Mit der neuen Orgel ist das Repertoire gewachsen

Der Verein führt seine Konzertreihe überwiegend in den genannten Kirchen durch. Kortmann: „In St. Josef steht mit der symphonischen Stockmann-Orgel eine der größten und schönsten Orgeln Krefelds. Maria-Waldrast bietet sich durch die räumlichen Gegebenheiten sehr gut für Kammermusik an. Die neue Scholz-Verschueren-Orgel hat dort nach ihrer Weihe im November 2009 weitere Aufführungsmöglichkeiten erschlossen.“ Der Förderverein habe auch für Bau und Instandhaltung dieser Instrumente Geld gespendet.

Ob Markus-Passion, Kammer- oder weihnachtliches Konzert. Das Repertoire des Chores ist groß. Hollenbenders: „Der Förderverein hat in den vergangenen 20 Jahren neben der Unterstützung vieler Fest- und Neujahrshochämter an St. Josef und Maria-Waldrast mehr als 150 Konzerte finanziert und veranstaltet.“

Der „Förderverein für Kirchenmusik an St. Josef und Maria-Waldrast sowie in der Region Krefeld“ sucht weitere Mitglieder. Der Kontakt lautet: An der Josefkirche 4, Telefon 744 95 80. Fördermitglieder haben zu den meisten Konzerten des Vereins in St. Josef und Maria-Waldrast freien Eintritt. Der Jahresbeitrag beträgt 60 Euro.

Die Konzertreihe geht auch in diesem Jahr weiter. Als erstes ist das „Konzert für zwei Hörner und Orgel“ am Sonntag, 18. Januar, 18 Uhr, in der Kirche Maria-Waldrast in Forstwald zu hören. Hier spielen Wilhelm Junker und Matthias Pflaume (Hörner) und Heinz-Peter Kortmann (Orgel) unter anderem Werke von Georg Philipp Telemann und Otto Nicolai. Am 7. Juni folgt der erste oratorische Höhepunkt, „Die Schöpfung“, von Joseph Haydn in der Innenstadtkirche.

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