Carla Kaiser und die Bürgergesellschaft haben Spenden für die Sanierung gesammelt.

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Carla Kaiser, Vorsitzende der Bürgergesellschaft Bismarckviertel, am Fohlenbrunnen.

Carla Kaiser, Vorsitzende der Bürgergesellschaft Bismarckviertel, am Fohlenbrunnen.

Dirk Jochmann

Carla Kaiser, Vorsitzende der Bürgergesellschaft Bismarckviertel, am Fohlenbrunnen.

Krefeld. Im nächsten Jahr wird das Wasser im Fohlenbrunnen auf dem Bismarckplatz wieder sprudeln. Für die nötigen Sanierungsmaßnahmen hat ein weiterer Bürger Geld gespendet. „Der zweite Bauabschnitt ist abgeschlossen“, freut sich Carla Kaiser, Vorsitzende der Bürgergesellschaft Bismarckviertel und treibende Kraft hinter der Sanierungsmaßnahme.

Sie zeigt auf den kleinen Brunnen. „Hier hat ein Sponsor dafür gesorgt, dass die Umrandung neu verfugt wurde. Die Düsen sind bereits gereinigt, und das Becken wird mit mattgrünem Kunststoff ausgeschlagen. Er ähnelt der Farbe der beiden kleinen Pferde.“

Es gibt auch neue Platten rund um das Wasserspiel. Es sind die gleichen wie die, die auf dem Gehweg an der ruhigeren Seite des Platzes verlegt wurden. „Der Bürgersteig ist schmaler geworden, um Platz für die neue, geschwungene Gehwegverbindung in sogenanntem Gelsenrot zu haben. So werden die beiden Platzhälften optisch verbunden“, erklärt Kaiser. Der Bereich vor dem alten Standesamt sei wichtig für die Schulkinder, sagt die engagierte Frau. „Jetzt werden noch 95 Meter Taxushecke zwischen Geh- und Fahrradweg gepflanzt. Sie bleibt niedrig, um die Sichtachse zu behalten.“

„Hier können die Bewohner der Seniorenresidenz sitzen und plaudern.“

Carla Kaiser, Vorsitzende der Bürgergesellschaft Bismarckviertel

Dann zeigt sie auf die Blase in ihrer rechten Handinnenfläche und lacht: „Wir Bürger haben bereits dreimal den Grünschnitt des neu gesäten Rasens zusammengerecht. Die städtischen Mitarbeiter mähen nur.“ Die Geschäftsleute von gegenüber haben sie bei dieser Arbeit mit Kaffee und Kuchen versorgt.

Karla Kaiser freut sich sichtbar über das gute Miteinander. Selbst Hand angelegt haben die Anwohner auch am letzten verbliebenen Hochbeet. „Wir haben es gereinigt und von Stöcken und Ästen befreit.“ Nebenan ist ein kleiner Platz entstanden, auf dem sechs neue Edelstahlsessel halbkreisförmig angeordnet werden. „Hier können die Bewohner der benachbarten Seniorenresidenz schön sitzen und plaudern.“ Weitere sechs Sessel kommen auf die andere Seite des Platzes. Dort wird – in der Nähe des Brunnens – die alte Eiche in der Nacht angestrahlt und so für Helligkeit sorgen.

Die GSAK haben zudem auf Initiative der Bürgergesellschaft vier Unterflurcontainer für Glas und Papier am Bismarckplatz installiert.

Natürlich hat Kaiser noch weitere Wünsche: „Wir möchten noch zwei Federwippen für kleine Kinder ab zwei Jahren aufstellen. Doch das gespendete Geld ist aufgebraucht.“

Rund 70 000 Euro an Spenden hat Carla Kaiser bisher gesammelt. Sie sind in die Platzgestaltung geflossen.

Gerade jetzt wurden, gleich nebenan, neue Bodendecker gesetzt und ausgiebig gewässert. Fünf Tulpenbäume kommen noch hinzu.

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