Der neue Bezirksvorsteher Hansjürgen Tacken von der SPD setzt auf gute Zusammenarbeit.

Von Landsknechten bewacht: Christoph Reichmann, Hausherr und Leiter der Museen Burg Linn, SPD Bezirksvorsteher Hansjürgen Tacken und Bürgermeisterin Karin Meincke (v.l.).
Von Landsknechten bewacht: Christoph Reichmann, Hausherr und Leiter der Museen Burg Linn, SPD Bezirksvorsteher Hansjürgen Tacken und Bürgermeisterin Karin Meincke (v.l.).

Von Landsknechten bewacht: Christoph Reichmann, Hausherr und Leiter der Museen Burg Linn, SPD Bezirksvorsteher Hansjürgen Tacken und Bürgermeisterin Karin Meincke (v.l.).

Dirk Jochmann

Von Landsknechten bewacht: Christoph Reichmann, Hausherr und Leiter der Museen Burg Linn, SPD Bezirksvorsteher Hansjürgen Tacken und Bürgermeisterin Karin Meincke (v.l.).

Krefeld. Bei diesem Neujahrsempfang der Bezirksvertretung (BZV) Oppum-Linn ist alles anders: Diesmal begrüßt Landsknechte-Obrist Bruno Preuten die „vielen Gäste im Rittersaal der Burg Linn, die trotz des Gegenwindes gekommen sind“. Dann überreicht er dem neuen Bezirksvorsteher Hansjürgen Tacken (SPD) ein Keramikschwein. Es soll ihm in den nächsten Jahren viel Glück und Erfolg bringen.

Bürgermeisterin Karin Meincke erklärt, dass die Politiker in Oppum-Linn stets mit und für die Bürger gehandelt hätten. Sie fordert sie auf, n immer engagiert mitzuarbeiten, auch wenn es einmal etwas länger dauere. „Sie haben die Unterstützung der Stadt Krefeld.“ Die Christdemokratin spricht auch die schwierige Haushaltssituation der Stadt an, die nicht in einem Jahr verbessert werden könne.

Stets auf der Suche nach Kompromissen

Tacken bestätigt, dass die Bezirksvertreter stets Kompromisse für den Bürger suchen würden. „Ich selbst bin für alle Anregungen und Wünsche offen, auch wenn ich bestimmt nicht alle erfüllen kann.“ Um sich die Bedenken und Anregungen der Menschen Vorort anzuhören, will er künftig einmal im Monat zur Sprechstunde parat stehen, abwechselnd in Oppum und Linn. „Wann und wo ich Vorort sein werde, gebe ich noch bekannt.“ Die Bürger könnten zudem ihre Anregungen zu Stadtteil-Investitionen oder -Einsparungen auch für die Etat-Beratungen der nächsten BZV-Sitzung am 19. Februar einbringen.

Der Vorsteher lobt das Engagement der Bürger und Vereinsmitglieder. So sei aufgrund bürgerschaftlicher Gemeinsamkeit die 300 Jahre alte, kranke Blutbuche im Linner Burgpark bereits durch eine neue, 25-jährige, ersetzt worden. In Oppum werde der Bahnhof nach 20-jähriger Wartezeit endlich saniert: „Nun müssen wir die Gestaltung des Umfeldes in Angriff nehmen.“ Außerdem begrüßt er die Bautätigkeiten der Wohnstätte in beiden Stadtteilen. „Wir möchten neue, junge Familien ansiedeln.“

Fünfte Krefelder Gesamtschule soll nach Oppum kommen

Tacken will sich auch dafür einsetzen, dass die fünfte Krefelder Gesamtschule nach Oppum kommt. „Lehrer und Eltern der Realschule Oppum und der Stephanusschule sind auch dafür.“ Außerdem koste die neue Schule nicht viel Geld, da das Gebäude an der Schmiedestraße kaum umgebaut werden müsse. Schulleiterin Heide Schremmer: „Bei uns wurden für den kommenden Jahrgang bereits 34 Kinder aus Uerdingen angemeldet.“

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