Bei La Seta und Op de Trapp wechseln die Betreiber. Und auch das Burg-Café hat wiedereröffnet.

Bekommen neue Betreiber: Das Restaurant La Seta und ...
Bekommen neue Betreiber: Das Restaurant La Seta und ...

Bekommen neue Betreiber: Das Restaurant La Seta und ...

... das Op de Trapp.

Das Burg-Café hat wieder geöffnet.

Jochmann, Dirk (dj), Bild 1 von 3

Bekommen neue Betreiber: Das Restaurant La Seta und ...

Krefeld-Linn. Auf der Internetseite des Restaurants Op de Trapp in Alt- Linn steht es schon geschrieben: „Anfang März 2012 unter neuer Leitung.“ Es geht also weiter in Schänke, Stübchen und Saal des Hauses, das 1750 erbaut wurde. „Wir möchten uns verändern, der Vertrag läuft auch aus“, sagt Inhaberin Anja Tenelsen. In das „wir“ schließt sie ihren Partner Frank Rücker mit ein. „Wir suchen nach neuen Herausforderungen und einem Haus im Krefelder Raum, das wir kaufen können, um unsere Pläne zu verwirklichen.“

Neun Jahre haben sie das Traditions-Restaurant geführt. Tenelsen: „Die Räume haben Charme. Ich denke, wir haben einen guten Job gemacht.“ Nachfolger seien mit einem Duisburger Paar bereits gefunden, sagt sie. Es werde weitergehen im Op de Trapp.

Das La Seta geht nach 13 Jahren in die Hände neuer Besitzer

Ähnlich ist es im La Seta. „Ich werde mit meinem Bruder Sandro nach Hüls zu den Eltern ins Santa Lucia am Markt gehen und dort das Restaurant übernehmen. Die Eltern wollen sich langsam zurückziehen“, berichtet Carlo Santoriello. „Das Haus ist seit 40 Jahren in Familienbesitz.“ Der Abschied aus Linn zum 31. Dezember fällt ihm dennoch schwer. „Wir haben uns hier 13 Jahre lang wohl gefühlt. Es tut mir leid ums La Seta. Aber wir geben es an einen guten italienischen Betreiber aus Essen ab, der schon vom Blick durch die großen Fenster auf die Burg Linn schwärmt. Es geht nach einer umfassenden Renovierung im gewohnten Stil am 1. Februar weiter. Sogar das bewährte Team bleibt in Linn.“

Jahrelang stand das Burg-Café leer, jetzt gibt es dort Kuchen

Rainer Gryczka, der Betreiber vom Winkmannshof, hat jetzt auch das Burg-Café zu neuem Leben erweckt. Nach langem Leerstand und umfangreichen Umbaumaßnahmen bietet er dort im Winter von freitags bis montags, jeweils ab zwölf Uhr, hausgemachten Kuchen und saisonale Spezialitäten an. Keine Frage: Grünkohl und Gans sind jetzt die Leckerbissen. Einem Wunsch der Gäste hat Gryczka schon entsprochen. Sonntags ab zehn Uhr gibt es ein leckeres Frühstück. Die Gasträume haben Platz für große und kleine Feste und im Sommer wird der Kuchen wieder unter dem Walnussbaum serviert.

Das Op de Trapp gibt es schon seit 1750. Bis 1980 wurde es von der selben Linner Familie geführt. Danach hat es wechselnde Pächter gegeben, bis es 2003 von Anja Tenelsen und Frank Rücker übernommen wurde.

Rainer Gryczka, der Betreiber des Burg-Cafés, hat im März 2010 auch den Winkmannshof wiedereröffnet. Damals haben er und Besitzer Rainer Rothschuh rund 250 000 Euro in den Traditionsbetrieb gesteckt.

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