Über 850 Kinder und Jugendliche folgen der Einladung der Oppumer Prinzengarde in die Glockenspitzhalle.

Auch synchron in die Luft springen will gelernt sein: Die KG Lamersdorf mit ihrem Mottotanz „Aida“. Mehr Fotos unter www.wz-krefeld.de
Auch synchron in die Luft springen will gelernt sein: Die KG Lamersdorf mit ihrem Mottotanz „Aida“. Mehr Fotos unter www.wz-krefeld.de

Auch synchron in die Luft springen will gelernt sein: Die KG Lamersdorf mit ihrem Mottotanz „Aida“. Mehr Fotos unter www.wz-krefeld.de

Andreas Bischof

Auch synchron in die Luft springen will gelernt sein: Die KG Lamersdorf mit ihrem Mottotanz „Aida“. Mehr Fotos unter www.wz-krefeld.de

Oppum.Ohne Strom können auch Piraten nicht volle Fahrt aufnehmen. Ausgerechnet als die Nachwuchstanzformation des TSV Nettetal auftreten will, fliegt die Sicherung raus. Die kleinen Piraten vom TSV Nettetal stehen nämlich schon in den Startlöchern, um ihre Choreographie in der Kategorie Schüler Showtanz der Jury zu präsentieren.

„So, der Strom ist wieder da“, gibt Heinz Walter, 2. Vorsitzender der Oppumer Prinzengarde, wenig später bekannt. Auf der Bühne zeigen die Fünf- bis Zwölfjährigen ihr tänzerisches Können.

Die Oppumer Prinzengarde hatte zum zweiten Tanzturnier im Garde- und Showtanz in die Glockenspitzhalle eingeladen und freute sich über die vielen Anmeldungen: Rund 850 Tänzerinnen und Tänzer wollten in verschiedenen Altersklassen im freien Turnier antreten. „Wir möchten Hobbytänzern und angehenden Profis eine Bühne geben“, so Heinz Walter, der im letzten Jahr selbst mit der Reitergarde auf der Bühne stand.

30 Helfer wirken im Hintergrund

Zum Organisationsteam gehören sieben Leute, darunter Mike Zielke, der den gesamten tänzerischen Bereich und den Programmablauf betreut. 30 Helfer sind als Ordner oder in der Küche eingespannt.

Insgesamt 35 Vereine aus NRW und den Nachbarländern Niederlande und Belgien gehen an den Tanzstart. Von Krefelder Seite nehmen die Seidenveilchen der KG Seidenstädter, KG närrische Gartenzwerge, KK Stahldorf und der TSC S.W. Phoenix teil.

Minis (bis elf Jahre), Jugend (bis 17 Jahre) und Große (ab 18 Jahre) treten in 114 unterschiedlichen Tänzen als Tanzgarden, Solomariechen und Tanzpaare an. Im Bereich Showtanz wird auch noch einmal zwischen Solo, Paar oder Gruppe unterschieden.

Die Jury besteht aus 17 Juroren, wobei pro Durchgang immer fünf Juroren werten. Im Fokus stehen Choreographie, Synchronität aller Körperbewegungen, Musik, Schwierigkeitsgrad und das Gesamtbild.

„Es gibt zwar auch Pokale, aber die Hauptsache der Veranstaltung ist die Freude am Tanz und eine Anerkennung für die Tänzerinnen und Tänzer, die auch außerhalb der Karnevalssessionen trainieren“, weiß Heinz Walter – die Bewertungen erfolgten nicht nach Verbandsregeln.

Mike Zielke tritt mit dem Oppumer Mariechen Nadine Offergeld gleich noch in der Kategorie Hauptklasse Paartanz an. „Wir werden unsere Choreographie zur Melodie von Fluch der Karibik zum Besten geben“, freut sich Zielke.

Bis dahin muss er schauen, dass das Programm läuft und auch schon mal Nähzeug besorgen. „Einer Tänzerin ist wohl eine Naht geplatzt“, entschuldigt sich Zielke und macht sich gleich auf den Weg, um zu helfen.

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