GKG Oraniendorf wurde vor 111 Jahren an der Hülser Straße gegründet. Die Prominenz gratulierte.

Gute Stimmung beim närrischen Jubiläum der GKG Oraniendorf: Ulrich Küsters mit Tochter Caroline (4).
Gute Stimmung beim närrischen Jubiläum der GKG Oraniendorf: Ulrich Küsters mit Tochter Caroline (4).

Gute Stimmung beim närrischen Jubiläum der GKG Oraniendorf: Ulrich Küsters mit Tochter Caroline (4).

A. Bischof

Gute Stimmung beim närrischen Jubiläum der GKG Oraniendorf: Ulrich Küsters mit Tochter Caroline (4).

Krefeld. Ein besonders jeckes Jubiläum hat am Sonntag die Gesellschaft Oraniendorf gefeiert. Die 1904 an der Hülser Straße gegründete Truppe besteht in diesem Jahr 111 Jahre. Mit einem Jubiläumsempfang im Niederreinischen Hof, in der Nähe der Gründungsstätte, gab man sich die Ehre.

Pünktlich um 11.11 Uhr spielten die rotbefrackten Mitglieder des Krefeld-Oppumer Fanfanrenkorps von 1960 auf. Da waren die Mitglieder und Freunde schon zahlreich erschienen und auch die Prominenz hatte die Narrenkappe bereits auf. An ihrer Spitze der in der vergangenen Woche „abgesetzte“ Oberbürgermeister Gregor Kathstede und natürlich sein „Nachfolger“, Prinz Heribert II. mit seiner Prinzessin Christina I.

Ralf Mühlenberg als Präsident des Regionalverbandes sprach ein Grußwort, Ehrensenator Helmut Hannappel schloß sich an und Helmut Höffken glänzte als „Advokat“. Oraniendorf-Präsident Heinz van der Most und der erste Vorsitzende Michael Wimmer („Der schöne Mischa“) waren zufrieden.

Oraniendorf, so weiß man, hat nie als Stadtteil Krefelds existiert. Doch im Gründungsjahr 1904 wollte man auf Fürst Moritz von Oranien, Statthalter der Niederlande, hinweisen. Später hat sich die heute viertälteste Krefelder Karnevalsgesellschaft mit vielen Aktivitäten in die närrische Chronik eingetragen.

Ältere Krefelder erinnern sich gern an die seinerzeit bekannten Sänger und Büttredner Hans-Egon Spintig und Richard Braun. Oraniendorf-Mitglied Werner Lankers und Ehefrau Uschi amtierten 1986 als Krefelder Prinzenpaar. Nach Reden und dem Gardetanz der Linner Burggarde Greiffenhorst labten sich alle an „Grünkohl mit Mettwurst“, offensichtlich das Lebenselixier für gestresste Karnevalisten.

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