Bezirksvorsteher Karl-Heinz Borgoff blickt beim Neujahrsempfang in die Zukunft.

Oppum/Linn
Für Karl–Heinz Borghoff war es der letzte Neujahrsempfang. Archiv

Für Karl–Heinz Borghoff war es der letzte Neujahrsempfang. Archiv

abi

Für Karl–Heinz Borghoff war es der letzte Neujahrsempfang. Archiv

Krefeld. Der Dank von Bürgermeisterin Karin Meincke und Bezirksvorsteher Karl-Heinz Borghoff geht beim Neujahrsempfang der Bezirksvertretung (BZV) Oppum-Linn an die vielen ehrenamtlich tätigen und sozial engagierten Menschen in den beiden Stadtteilen. „Ohne die Vereinsvorstände mit ihrer uneigennützigen Arbeit würde so manches auf der Strecke bleiben“, sagt Borghoff. Und Meincke verweist auf das „geballte Engagement“, das bemerkenswert sei.

Der Empfang wurde erstmals mit Spendengeldern finanziert

Sie dankt schon am Samstag auf der Burg Linn denjenigen, die nach der Kommunalwahl nicht mehr in Rat und BZV sitzen werden, aber Oppum-Linn würdig vertreten hätten – über alle Fraktionen hinweg. Sie will keine Wahlversprechen, die man nicht halten kann. „Geht es uns so schlecht?“, fragt sie. „Manche Wünsche müssen wir zurückstellen oder uns selbst engagieren.“ In Krefeld sei man stolz auf das riesige bürgerschaftliche Engagement an vielen Stellen. Die Stadt sei bekannt dafür. „Man kann jedoch nicht alles auf die Bürger abschieben“, erklärt sie auch.

Es ist der zwölfte Neujahrsempfang vor der ehrwürdigen Kulisse der Burg Linn und für Borghoff der letzte als Bezirksvorsteher. Es ist auch der erste, der sich aus Spenden finanziert. Einen städtischen Zuschuss gibt es diesmal nicht.

Borghoff erklärt, dass das Gremium auch 2014 wieder viel Arbeit haben wird. „Vielen geht die Entwicklung der Oppumer Mitte zu langsam. Aber die Wohnstätte hat bereits mit den Abrissarbeiten an der Werkstättenstraße begonnen.“

Das Parkhaus sei nicht mehr zu retten. Am Quartelkämpchen und Umgebung in Linn entstehe neuer Wohnraum der Wohnstätte. Oberstes Ziel ist es, die Bürger vor Lärm zu schützen, aus der Luft, von der A 57 oder von der Schiene: „Der Containerbahnhof ist unverzichtbar für den Wirtschaftsstandort Krefeld.“

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer