RWE soll die Leitungen in der Erde verlegen. Beim „Eisernen Rhein“ sieht der Bürgerverein kaum Hoffnung.

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Strommasten von rund 70 Metern Höhe, wie hier in Benrad, möchten die Bürger in Tackheide verhindern. (Archiv

Strommasten von rund 70 Metern Höhe, wie hier in Benrad, möchten die Bürger in Tackheide verhindern. (Archiv

Andreas Bischof

Strommasten von rund 70 Metern Höhe, wie hier in Benrad, möchten die Bürger in Tackheide verhindern. (Archiv

Krefeld. Die Probleme vor der Haustür beschäftigen die Bewohner von Tackheide. Bei der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins im Billardheim diskutierten rund 60 Mitglieder über den Eisernen Rhein, die Chrom-Nickel-Belastung und RWE-Freileitungen.

Die vom Stromgiganten geplante 380-Kilovolt-Leitung mit gut 70 Meter hohen Masten erschreckt die Anlieger. Der Bürgerverein will sich dafür einsetzen, die Leitung in der Erde zu verlegen.

Zurzeit ruhen die Pläne, weil ein Vogelfluggutachten erstellt wird. Es soll Mitte des Jahres vorliegen. Dann wird die Bezirksregierung Düsseldorf über die weiteren Schritte entscheiden.

Erfreulich ist, dass die Deutsche Bahn nun eine Kostenzusage für die Begrünung der Lärmschutzwände gegeben hat. Die Bepflanzung ist für Herbst vorgesehen.

Zum Dauerthema "Eiserner Rhein" informierte der Vorsitzende Hans-Dieter Flocken über die Bemühungen der Bürgervereine, die Variante entlang der A 40 zu verwirklichen. "Wir bleiben dran, obwohl wir keine Hoffnung haben", erklärte Flocken ganz offen.

Siegfried Schreinermacher ist als stellvertretender Vorsitzender des Bürgervereins Tackheide wiedergewählt worden. Ulrich Seibring bleibt stellvertretender Geschäftsführer. Als stellvertretender Kassierer wird in Zukunft Udo Botschen fungieren. Als einzige Frau wirkt Claudia Ruckover im Vorstand mit.

Für 22. August ist ein Spielplatzfest auf dem Gelände An der Scholle geplant. Auch einen "Herbstputz von Tackheide" wird es wieder geben. hw

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