Ohne Rainer Knötschke läuft beim SuS Krefeld an der Horkesgath wenig.

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Rainer Knötschke gehört zum SuS Krefeld wie kein zweiter. Er ist Mann für alles an der Horkesgath.

Rainer Knötschke gehört zum SuS Krefeld wie kein zweiter. Er ist Mann für alles an der Horkesgath.

Dirk Jochmann

Rainer Knötschke gehört zum SuS Krefeld wie kein zweiter. Er ist Mann für alles an der Horkesgath.

Krefeld. Wenn im Krefelder Sportbereich der Name Rainer Knötschke fällt, werden die Ohren gespitzt. "Mister Spielsport" ist weit über die Sportanlage Horkesgath hinaus bekannt und exzellenter Kenner der Fußballszene.

Mit Herzblut hat der 66-Jährige sein Leben dem Fußball verschrieben und ist im Traditionsverein Spiel und Sport (SuS) 08 Krefeld eine Institution.

Die Sportanlage Horkesgath bezeichnet er als seine zweite Heimat - und dies mittlerweile seit 49 Jahren. Gerne spricht Rainer Knötschke über seine große Liebe, dem Fußball. Knötschke gehört zu den Spezies, ohne die ein Sportverein nicht existieren könnte.

Es ist typisch für seine Generation, in der die Straßenkicker geboren wurden. Auch sein Heimatverein Spielsport ist im Jahre 1908 von elf Spielern einer Straßenmannschaft gegründet worden.

Knötschke schaffte 1983 als Trainer den Sprung in die Landesliga

Als Jugendlicher war Knötschke kurze Zeit beim BV Union, der in den 1950er Jahren die jungen Kicker wie ein Magnet anzog. Nach einigen Jahren wechselte Knötschke zu SuS 08 und wurde schnell heimisch. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere wechselte er nahtlos ins Traineramt und war für verschiedene Jugendteams sowie viele Jahre als Coach der ersten Mannschaft tätig.

Mit Erfolg: Zweifacher Aufstieg von der A-Liga in die Bezirksliga (1974/75 und 1981/82), dann sogar der Sprung in die Landesliga (1982/83), zum zweiten Mal nach einem Aufenthalt in dieser Liga unter Trainer Peter Nilges. Knötschke: "Es war eine tolle Zeit, der Fußball boomte mächtig."

Mitte der 90er Jahre kehrte Knötschke kurzzeitig seinem Verein den Rücken, wurde Spielerbeobachter beim damaligen aufstrebenden Verbandsligisten SC Schiefbahn und war anschließend für ein halbes Jahr im Verbund mit Uwe Möllmann noch Trainer beim SV Oppum.

Die Liebe zum Heimatverein trieb Knötschke wieder zurück zur Horkesgath. Der engagierte Funktionär wohnt heute nur "zwei Steinwürfe" entfernt von der Sportanlage und ist dort nahezu täglich zu finden.

"Wir haben im Vorstand ein sehr gut eingespieltes Team. Wir verstehen uns prächtig, jeder packt mit an", sagt Knötschke. Auch im Vorjahr, als der Verein sein 100-jähriges Bestehen feierte, war Knötschke im Dauereinsatz. Mit dem Vorsitzenden Egon Düster bildet Knötschke die Spitze des Vereins.

Neben seinen vielfältigen Aufgaben im Vorstand sowie als Jugendtrainer der C 1 hat der frühere Bankkaufmann Knötschke nach seiner Pensionierung mit drei weiteren Ehrenämtlern die Gastronomie im Verein übernommen. Den Einkauf, die Buchführung und die Abrechnung sübernimmt er.

Der größte Wunsch von Knötschke im Jahr 2009: Der Aufstieg der 1. Herrenmannschaft in die Bezirksliga.

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