Pilze wie dieser Samtfußrübling haben viele 
Scharlachkastanien auf dem Canisiusplatz stark geschädigt, so dass sie 
gefällt werden müssen.
Pilze wie dieser Samtfußrübling haben viele Scharlachkastanien auf dem Canisiusplatz stark geschädigt, so dass sie gefällt werden müssen.

Pilze wie dieser Samtfußrübling haben viele Scharlachkastanien auf dem Canisiusplatz stark geschädigt, so dass sie gefällt werden müssen.

Stadt Krefeld

Pilze wie dieser Samtfußrübling haben viele Scharlachkastanien auf dem Canisiusplatz stark geschädigt, so dass sie gefällt werden müssen.

Krefeld-West. 54 von 75 Scharlachkastanien, die auf dem Canisiusplatz stehen, sind krank und müssen gefällt werden, das teite am Mittwoch die Stadt mit. Die Bäume sind etwa 85 Jahre alt. Bei routinemäßigen Baumkontrollen hat sich herausgestellt, dass die 54 Kastanien von der Pseudomonas-Bakterienerkrankung befallen sind, die schon an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet zur Fällung von Bäumen führte.

Die Bruchsicherheit und die dadurch abzuleitende Verkehrssicherheit der Bäume sind nicht mehr gegeben. Mit baumpflegerischen Maßnahmen kann der betroffene Baumbestand nicht mehr erhalten werden, die Bäume müssen gefällt werden. Mit der Fällung soll ab der dritten Kalenderwoche (16. Januar) begonnen werden.

Bei der Pseudomonas-Erkrankung sterben die Leitungsbahnen eines Baumes im Bereich der Rinde und des Splintholzes ab. Die Baumkrone wird nicht mehr versorgt. Der befallene Baum stirbt ab. Auf der abgestorbenen Rinde siedeln sich als Sekundärbefall Holz zerstörende Pilze, wie der Samtfußrübling (auch Winterrübling) und der Austernseitling an. Beim Auftreten der Fruchtkörper hat der Pilz die Holzstruktur der dicken Äste eines Baumes bereits derart beeinträchtigt, dass sich statische Probleme ergeben.

In Abstimmung mit den Stadtwerken Krefeld werden im Frühjahr die Planungen zur Nachpflanzung begonnen. Der Fachbereich Grünflächen bietet für interessierte Bürger einen Informationsgespräch vor Ort auf dem Canisiusplatz an, am Freitag, 13. Januar, um 15 Uhr. Dazu sind die Anwohner, der Bürgerverein, die Bürgeraktion Baumschutz und die Vertreter der Bezirksvertretung West eingeladen.

In ganz Krefeld müssen 116 Bäume fallen

Insgesamt müssen in der Stadt in den kommenden Monaten 116 Bäume aus verschiedenen Gründen , vorallem wegen der gefährdeten Verkehrssicherheit, gefällt werden. Rund 25 Prozent dieser Bäume sind bereits abgestorben. Bei den anderen zu fällenden Bäumen sind starke Schäden zu verzeichnen und die Standsicherheit ist nicht mehr gegeben. Es handelt sich um unerschiedliche Baumarten, darunter Obst- und andere Laubbäume aber auch Nadelbäume.

Im Krefelder Westen sind fünf Bäume in Grünanlagen und weitere neun Straßenbäume betroffen, darunter zwei Naturdenkmäler. In Krefeld-Nord fallen insgesamt sieben Bäume an unterschiedlichen Standorten. In Hüls müssen sieben Bäume fallen, darunter drei an Spielplätzen und vier Straßenbäume. In Fischeln sind sechs Bäume in Anlagen und drei Straßenbäume auf der Liste. Elf Bäume sind in Uerdingen betroffen, darunter drei Straßenbäume und vier im Stadtpark. Sieben Bäume werden im Bereich Oppum-Linn gefällt, in Krefeld-Ost sind es sechs Straßenbäume und 44 in verschiedenen Grünanlagen. Fünf Bäume fallen in Krefeld-Mitte, im Südbezirk sind es sechs Straßenbäume.

Nachpflanzungen sind überall grundsätzlich vorgesehen, die jeweiligen Standorte müssen jedoch zunächst hinsichtlich der Bestandsdichte und der Leitungssituation überprüft werden.

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