Esma und Momir Jovanovic haben der Gaststätte an der St. Töniser Straße neues Leben eingehaucht.

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Rund 50 Plätze gibt es im Biergarten des Schrörshofs. Esma Jovanovic bietet dort „Balkanküche“ an.

Rund 50 Plätze gibt es im Biergarten des Schrörshofs. Esma Jovanovic bietet dort „Balkanküche“ an.

Dirk Jochmann

Rund 50 Plätze gibt es im Biergarten des Schrörshofs. Esma Jovanovic bietet dort „Balkanküche“ an.

Grönland. Dieser Tipp kam von besonders zufriedenen Gästen: Wer die St. Töniser Straße stadtauswärts befährt, erkennt in Höhe der Nummer 251 ein großes Haus, den Schrörshof. Hier wirken Esma und Momir Jovanovic seit Oktober vergangenen Jahres. Und sie haben dem Haus in kürzester Zeit wieder einen guten Ruf verschafft.

Chefin Esma ist eine "Vollblutwirtin", hat schon in ihrer bosnischen Heimat gern Gäste bewirtet und betrieb mit ihrem Mann Momir, der aus Montenegro stammt, viele Jahre lang das Stadthallen-Restaurant in Olpe. Als dort die Pacht immer wieder erhöht wurde, verschlug es die Beiden auf Empfehlung einer großen Brauerei nach Krefeld. Inzwischen fühlen sich die Jovanovics hier wohl und haben Fuß gefasst.

Die benachbarten Grönländer, an ihrer Spitze der Bürgerverein, sind inzwischen Stammgäste. Ebenso wie die Bewohner des neuen Stadtteils Schicksbaum. Doch auch aus Fischeln und Bockum reisen Liebhaber der Balkanküche an.

Auf dem geräumigen Hof gibt es - weit genug weg vom Biergarten - genügend schattige Parkplätze. Doch gern kommen die Besucher auch mit der Straßenbahn, die schräg gegenüber hält. Im Haus gibt es 100 Plätze in anheimelnder Atmosphäre.

Der große Saal ist seit 20 Jahren geschlossen

Für Versammlungen und Feiern steht das "Mahagoni-Zimmer" mit 35 Plätzen zur Verfügung, auf der ersten Etage befindet sich die Kegelbahn. Und dann im Sommer der schmucke Biergarten. Hier sind 50 Plätze aufgebaut, die sich leicht noch erweitern lassen.

Der Schrörshof, dessen Tradition bis 1926 zurückreicht, befindet sich an der St. Töniser Straße 251, Ruf 714597.

Täglich, außer montags, von 11.30 bis 14 und ab 17.30 Uhr.

Um den großen Saal, der seit fast 20Jahren geschlossen ist, und in dem fast 100 Personen Platz hätten, wieder nutzen zu können, müsste er aufwändig saniert werden. Eine Mitarbeiterin der Eheleute Jovanovic, die auch für die Küche verantwortlich ist, war anfangs erstaunt, dass die Gäste meist ihre Balkan-Spezialitäten wählen.

Ganz oben auf der Hitliste steht immer noch Pola Pola (das heißt ganz einfach halbe-halbe), nämlich der Spieß und die Cevapcici-Röllchen mit Pommes und Salat. Sofort dahinter rangiert der "lustige Bosnjak", ein saftiges Rumpsteak mit Schinken und Käse.

Doch auch "Gutbürgerliches" und Fisch stehen auf der umfangreichen Speisekarte.

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