Bezirksvertreter diskutieren über Möglichkeiten für eine Aufwertung der Grünanlage.

Die Bezirksvertreter wünschen sich eine Aufwertung: der Stadtgarten mit Musiktempel. Archiv
Die Bezirksvertreter wünschen sich eine Aufwertung: der Stadtgarten mit Musiktempel. Archiv

Die Bezirksvertreter wünschen sich eine Aufwertung: der Stadtgarten mit Musiktempel. Archiv

Andreas Bischof

Die Bezirksvertreter wünschen sich eine Aufwertung: der Stadtgarten mit Musiktempel. Archiv

Krefeld. Die Bezirksvertretung West hat sich in ihrer jüngsten Sitzung intensiv mit dem Thema Stadtgarten beschäftigt. Bezirksvorsteher Hans-Josef Ruhland gab es offen zu: „Der fehlende Haushalt erlaubt es uns, einmal ausgiebig und stressfrei über die Gestaltung des Stadtgartens zu reden.“ Bei der folgenden Aussprache zeigte sich, dass die Fraktionen in vielen Punkten einer Meinung sind.

Zuerst trugen aber die Anlieger ihre Vorstellungen vor. Sprecher war Hartmut Schaafs, der Vorsitzende des Bürgervereins Krefeld-West. Er sprach auch für die Stadtgarten-Freunde und deren Vertreter Monika Zurnatzis und Wolfgang Schmölders.

Alle Chancen beim Stadtumbau West nutzen

Schaafs erinnerte an die historische Bedeutung dieser im Herzen der Stadt gelegenen Grünfläche und bat, zusammen mit den Anwohnern nach Lösungen für eine Aufwertung des Gartens zu suchen. Die Politiker der Fraktionen mahnten, die möglichen Fördervoraussetzungen im Rahmen des Stadtumbaus West nicht aus den Augen zu verlieren und bekräftigten ihre Bereitschaft zur engen Zusammenarbeit.

Es wurde beschlossen, auf einen Wettbewerb zu verzichten und einen Arbeitskreis zu bilden, in dem man künftig zusammen mit der Verwaltung, weiteren externen Fachleuten und den Bürgern diskutieren will.

Dabei werden die Politiker sich auch in ihren Ratsfraktionen für eine solide Finanzierung einsetzen. Allen war klar, dass es zwar nur eine Gestaltung „in kleinen Schritten“ geben kann, aber mit einem genau fixierten Ziel.

In seinem „Führer durch Krefeld“ schreibt Ernst Köppen 1965 über das Gelände des heutigen Stadtgartens: „Die Entstehung geht weit in die Stadtgeschichte zurück. Im Jahre 1811 wurde er als Kommunalfriedhof angelegt. Nur fünfzig Jahre währte diese Zweckbindung, dann entstand der Stadtpark mit herrlichen Bäumen, Springbrunnen und einem Musiktempel.“

Jenseits des Stadtgartens kamen noch andere Themen zur Sprache: Schäden am Radweg entlang der Kempener Allee sollen behoben werden. Dazu muss eine Absprache zwischen den Stadtwerken (SWK), der Tiefbauverwaltung und dem Entsorgungsunternehmen (GSAK) erfolgen. Dirk Czymai, der neue Vize im Fachbereich Bürgerservice, soll sich darum kümmern.

Bei der Einwohnerfragestunde stand die veränderte Führung der Buslinie 051 durch den Forstwald wieder auf dem Wunschzettel der Anlieger.

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