Anwohner der Grüterhofstraße lehnen neuen Laternentyp ab.

Benrad. Die Entscheidung der Bezirksvertretung West, am Grüterhofweg moderne Straßenleuchten aufhängen zu lassen (die WZ berichtete), stößt bei den Anwohnern für Ablehnung. 24 der 30 Anwohner der Straße haben eine Liste unterzeichnet, mit der sie das Tiefbauamt auffordern, statt des Modells Stradalux (Archivfoto: SWK) den Typ Seidenweber zu verwenden. Der Vorteil aus Sicht der Anwohner: Die Anschaffung ist billiger, die Folgekosten in Form von Stromverbrauch sind geringer, gleichzeitig aber sei die Lichtausbeute der Lampen kleiner. Die Bezirksvertreter hatten die Straßenleuchte ausgewählt, weil sie aus ihrer Sicht schöner aussieht.

Krefelder Kreis kritisiert die Energieverschwendung

Bei einem Vor-Ort-Termin hat Wilfried Lattrich, Fraktionsvorsitzender des Krefelder Kreises, die Unterschriften entgegengenommen und wird sie nun an die Verwaltung weiterleiten. "Die Entscheidung für diesen Lampentyp geht an den Wünschen der Bevölkerung vorbei. Für die Beleuchtung von Straßen und Plätzen wird derzeit jede Menge Energie verschwendet und das Klima unnötig belastet", meint Lattrich, der eine weitere Diskussion in der Bezirksvertretung anstoßen will. gon

Mehr als drei Viertel der Anlieger der Grüterhofstraße haben sich gegen den von der Bezirksvertretung ausgesuchten Lampentyp ausgesprochen. Bei der Mobilen Redaktion der Westdeutschen Zeitung haben die Beteiligten die Gelegenheit, ihre Meinung zu sagen.

Der WZ-Bus steht am Mittwoch, 3. Juni, von 16 bis 17 Uhr im Wendehammer des Grüterhofwegs. Sie können uns Ihre Meinung auch faxen an Ruf 8552824 oder uns eine E-Mail senden: Der WZ-Bus steht am Mittwoch, 3. Juni, von 16 bis 17 Uhr im Wendehammer des Grüterhofwegs. Sie können uns Ihre Meinung auch faxen an Ruf 8552824 oder uns eine E-Mail senden: redaktion.krefeld@westdeutsche-zeitung.de

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