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Ein Buschhüterhaus im Kliedbruch. Archiv

Ein Buschhüterhaus im Kliedbruch. Archiv

Bischof

Ein Buschhüterhaus im Kliedbruch. Archiv

Krefeld. Die letzten drei von 18 Tafeln des Kulturwanderwegs Kliedbruch sind nun auch aufgehängt. An den Buschhüter Häusern informiert jetzt ein Schild über den radikalen Architekten und Lebensreformer Karl Buschhüter (1872-1956), seine Ideen und die nach ihm benannten zehn Häuser. Einige Freunde hatten ihm und der um ihn herum entstandenen Gemeinschaft von Künstlern im Dürerheim die Treue gehalten. Die zehn „Hüskes“ entstanden in der Zeit von 1908 bis in die 1930er Jahre.

Grundstücksspekulationen für einen Hafen, den es nie gab

Mit der Geschichte des Immenhofwegs beschäftigt sich ein weiteres Hinweisschild. Das Gelände an der Ecke Carl-Diem-Weg wurde in den 1960ern erschlossen. Der Jentges’sche Grundbesitz geht auf die Grundstücksspekulationen des Wilhelm Jentges (1825-1884) zurück. Hintergrund waren die Pläne für einen Rhein-Mass-Schelde-Kanal – der allerdings nie gebaut wurde.

Um Land geht es auch bei der Historie des Heinrichshofs am Hökendyk. Um einen landwirtschaftlichen Betrieb aufzubauen, musste die Bauersfamilie weiteres Gelände von einem Großgrundbesitzer pachten. Das Gelände war jedoch vom ursprünglichen Waldbestand so voller Wurzeln, dass man ein Anfang der 1920er hochmodernes Gerät nutzte: einen Dampfpflug, der mit zwei Lokomobilen einen Pendelpflug an einem Drahtseil hin- und herzog. ok

Mehr zur Geschichte des Kliedbruchs gibt es hier.

 

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