Pieter Schwarze und Jörg Vennekel schlagen Politikern eine Begrünung des neuen Rondells vor.

Hüls
So könnte der Kreisverkehr einmal aussehen. Grafik: Schwarze und Partner

So könnte der Kreisverkehr einmal aussehen. Grafik: Schwarze und Partner

NN

So könnte der Kreisverkehr einmal aussehen. Grafik: Schwarze und Partner

Krefeld. Birken, Heide und Thymian sollen bald auf dem ein Meter hohen Hügel des neuen Kreisverkehrs an Leidener und Kempener Straße wachsen. Seit vergangenen Juli ist er in Betrieb; jetzt soll die innere Fläche modelliert und bepflanzt werden. In der Bezirksvertretung Hüls stellte Landschaftsarchitekt Pieter Schwarze die Pläne vor, wie schön es dort aussehen kann.

Der Hülser Garten- und Landschaftsbauer Jörg Vennekel steht in den Startlöchern, das Frühjahr naht. „Er will die 6000 bis 7000 Euro Kosten für die Bepflanzung tragen und auch die Pflege für drei Jahre übernehmen“, erklärt Schwarze.

Bezirkspolitiker sollten sich bis April entschieden haben

Doch die Bezirksvertreter haben noch Beratungsbedarf. „In der Sitzung am 9. April sollten sie sich entschieden haben, sonst wird es für die Neubepflanzung zu spät“, weiß der Architekt, der die Planung kostenlos erstellte.

Hans Butzen (SPD) fragt nach, ob die Vergabe ordnungsgemäß vonstatten gegangen und der Verkehrssicherheit genüge getan sei. Klaus-Dieter Ohlig (FDP) möchte wissen, ob die Sichtachse bestehen bleibt.

Stefanie Neukirchner (CDU) merkt an, dass der Kreisverkehr von der „Durchsichtigkeit“ lebe. Letzterem widerspricht der Landschaftsarchitekt, der schon viele Kreisverkehre gestaltet hat: „Kreisverkehre sind nie durchsichtig, sie sollen die Geschwindigkeit stoppen.“

Der Pflanz-Entwurf für den Kreisel lehnt sich an die Geschichte des Stadtteils an. So erinnern fünf große, mit Beton gefüllte Tonkrüge, die auf den Hügel gelegt werden, an die Pottbäcker. Findlinge vom Hülser Berg werden ebenfalls im Rondell aufgestellt. Insgesamt gleicht die Fläche dem Erscheinungsbild des Hülser Bergs wie er vor der Aufforstung ausgesehen hat – mit Ginster-, Besen- und Glockenheide. Mittelgroße Birken und Sträucher wie Ginster, Wachholder und Buchsbaum gliedern die Fläche.

Insgesamt wurden für den Kreisel 600 000 Euro verbaut. Da ihm sechs Platanen weichen mussten, werden 21 neue Bäume gepflanzt, 16 davon außerhalb des Kreisels. Für die Gestaltung des inneren Rondells machen sich – in Absprache mit dem Fachbereich Grünflächen – die beiden Hülser Firmen stark.

Leserkommentare (1)


() Registrierte Nutzer