Frank Meyer stellt sich im Rahmen der BZV Hüls den Bürger-Fragen.

Krefeld. Im Rahmen der Sitzung der Bezirksvertretung Hüls stand Oberbürgermeister Frank Meyer den Hülsern am Dienstag Rede und Antwort. Meyer hatte im Wahlkampf versprochen, dass er sich mehr um die Stadtteile kümmern wolle und startete deshalb die Reihe „Frank Meyer hört zu“. „Es soll hier keine Stippvisite werden, sondern ich sehe das als regelmäßige Einrichtung.“

Zumindest einmal im Jahr will er die Stadtteil-Parlamente besuchen. Themen, Kulturen und Stimmungen dort kennenlernen. Schon vor der Sitzung hatte der OB eine Gesprächsrunde mit Hülser Bürgern angeboten, die auch lebhaft genutzt wurde.

Enttäuscht zeigt sich Bezirksvorsteher Hans Butzen gegenüber dem Abteilungsleiter Straßenverkehr, Norbert Goertz-Gorr. „Es ist schade, dass die Wünsche und Anregungen der Bezirksvertretung in Verkehrsfragen in Ihrer Behörde offenbar ungehört verhallen.“ Butzen verweist dabei auf eine Sitzung der Verkehrskommission, die im Juni vergangenen Jahres eine Liste mit Vorschlägen vorgelegt hatte, die bis heute unbeantwortet geblieben seien.

Die Liste ist bis heute auf 48 Punkte angewachsen. Frank Meyer bekommt fast rote Ohren, als Goertz-Gorr diese 48 Punkte in Laufe einer knappen Stunde abarbeitet. Unter anderem wird auf der Klever Straße im gesamten Verlauf Tempo 50 eingerichtet.

Für Radfahrer soll dort künftig ein Streifen der Fahrbahn vorbehalten, der Gehweg ausschließlich nur noch für Fußgänger nutzbar sein. Die Planung dafür gebe es bereits, berichtete der Verwaltungsmitarbeiter. Keine Lösung gebe es jedoch für einen Bürgersteig an der Tönisvorster Straße im Bereich Darderhof wegen ungeklärten Grundstücksfragen.

Frohe Kunde hat Hans Butzen für die Anlieger der Krefelder Straße, deren Pflaster demnächst zwischen Marktplatz und Auf dem Graben erneuert wird. „Die Eigentümer brauchen keine Beiträge nach der Kommunalen Abgabeordnung zu bezahlen.“

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer