Die Stadt bestätigt, dass die Drügstraße als Anschlussstelle genutzt werden soll.

wza_1500x789_710728.jpeg
Siempelkamp (vorne) hält am Bau der Straße fest – Schmolz + Bickenbach und Schulz (oben links) sind dagegen aus den Planungen für einen aus dem Projekt ausgestiegen.( Archiv

Siempelkamp (vorne) hält am Bau der Straße fest – Schmolz + Bickenbach und Schulz (oben links) sind dagegen aus den Planungen für einen aus dem Projekt ausgestiegen.( Archiv

Jürgen Brefort

Siempelkamp (vorne) hält am Bau der Straße fest – Schmolz + Bickenbach und Schulz (oben links) sind dagegen aus den Planungen für einen aus dem Projekt ausgestiegen.( Archiv

Krefeld-Inrath. Die Anbindung der Firma Siempelkamp an die B9 schien in weite Ferne gerückt - nach dem sowohl Schmolz + Bickenbach als auch die Gießerei Schulz ihren Ausstieg aus den Planungen bekannt gegegeben hatten (die WZ berichtete). Doch eine Hürde scheint jetzt genommen. Wie Krefelds Baudezernent Thomas Visser bestätigte, gab das Land grünes Licht, die Einmündung Drügstraße als Anschlussstelle für die Straße zu nutzen. "Wir haben zwar noch nichts Schriftliches, aber es sieht gut aus."

Das dürfte auch die Bürger am Inrath freuen. Immer wieder - auch am WZ-Mobil - hatten sie sich für eine Verkehrsentlastung in ihrem Stadtteil ausgesprochen. Insbesondere der Schwerlastverkehr sei ein Problem. Nach den Sommerferien soll die Bauleitplanung in Gang gesetzt werden. "Bis 2012 sind wir hoffentlich damit fertig", sagt Visser. Der Flächennutzungsplan muss geändert, ein Bebauungsplan erstellt werden. Außerdem werden noch in Ruhe Gespräche mit den Eigentümern geführt, deren Grundstücke für die Straße benötigt werden, so Visser.

Allerdings bleibt noch die Frage der Finanzierung - wie es aussieht ohne die Firmen Schmolz + Bickenbach und Scholz. Einigen sich Siempelkamp und die Stadt, könnte der Bau unter Umständen 2013 starten. est

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer