34 Mitglieder wählen den Pensionär einstimmig.

Klaus-Dieter Ohlig ist Nachfolger des zurückgetretenen Alfred Winkes.
Klaus-Dieter Ohlig ist Nachfolger des zurückgetretenen Alfred Winkes.

Klaus-Dieter Ohlig ist Nachfolger des zurückgetretenen Alfred Winkes.

Andreas Bischof

Klaus-Dieter Ohlig ist Nachfolger des zurückgetretenen Alfred Winkes.

Hüls. Der Bürgerverein Hüls ist seit dem späten Donnerstag Abend wieder handlungsfähig. 34 Mitglieder haben in der ökumenischen Begegnungsstätte einen neuen Vorstand gewählt. Einstimmig bestimmten sie Klaus-Dieter Ohlig, Gründungsmitglied und Ehrenvorsitzender des Bürgervereins, zum Nachfolger des zurückgetretenen Alfred Winkes.

Wie brenzlig die Situation durch den Rückzug von Winkes und mehrerer anderer Vorstandsmitglieder geworden war, erläuterte Jurist Alexander Tüller. Eine Bank hatte nämlich die Konten des Bürgervereins gesperrt, weil es keinen handlungsfähigen Vorstand mehr gab.

Ebenfalls lange strittig war die Frage, ob denn zu der außerordentlichen Versammlung form- und fristgerecht eingeladen worden war. Das war es. "Wir haben den Bürgerverein vor dem Aus gerettet", sagte Hans Butzen, der die 50-minütige Versammlung souverän leitete, nicht ohne Pathos.

Weitere Posten bekleiden: Heino Pesch (2. Vorsitzender), Jörg Jäger (Kassierer) und Oliver Schöneberg (Schriftführer). Neue Beisitzer sind Kerstin Jensen und Martin Reyer. Alexander Tüller, Hans Butzen und Werner Witt stehen dem neuen Vorstand zur Seite.

Der große Knatsch blieb bei der Versammlung letztlich aus. Im Gegenteil: Der alte Vorsitzende und der ehemaliger Stellvertreter Michael Krudewig wurden mit Applaus bedacht. "Es bleibt schließlich etwas Positives übrig", stellt Butzen fest. Was ebenfalls positiv übrig bleibt von dem außerordentlichen Mitgliedertreffen: Den zehn Austritten stehen vier Neueintritte gegenüber.

Am Mittwoch wird sich der Vorstand zum ersten Mal treffen und die Themen für das Jahr 2009 besprechen. Beraten werden soll unter anderen, ob es bei dem umstrittenen Webermarkt am 1. Mai, der zu den Rücktritten geführt hatte, bleiben soll.

"Es wäre ein finanzieller und organisatorischer Kraftakt für den Verein. Ich weiß nicht, ob wir das in der Kürze der Zeit mit der neuen Mannschaft hinbekommen", sagt der neue Vorsitzende, der seit der Gründung 1987 bereits sieben Jahre Vorsitzender war und "Neu-Pensionär" ist.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer