Jahreshauptversammlung des Bürgervereins mit Tipps für Verkehrssicherheit.

Hüls
Klaus-Dieter Ohlig, Vorsitzender des Bürgervereins.

Klaus-Dieter Ohlig, Vorsitzender des Bürgervereins.

Klaus-Dieter Ohlig, Vorsitzender des Bürgervereins.

Krefeld. Die Hülser sind Frühaufsteher. Am Samstagmorgen um 10 Uhr begann die Jahreshauptversammlung des Hülser Bürgervereins (BV) im Kleingartengelände Am Kleckers mit einem gemeinsamen Frühstück. Es waren rund 50 Mitglieder erschienen. Nach der Begrüßung durch Klaus-Dieter Ohlig (Archivfoto: abi), den Vorsitzenden, und noch vor den Regularien, ergriff Polizeikommissar Helmut Bott das Wort.

Unterstützt durch ausdrucksstarke Bilder referierte er zum Thema „Auf die Rente, fertig, los“. Es ging um die Vermeidung von Verkehrsunfällen bei Rentnern. Die Polizei hat festgestellt, dass in Krefeld besonders junge Leute und ältere Senioren überhäufig an selbstverschuldeten Unfällen beteiligt sind. Im Jahr 2014 zählte man bei 119 beteiligten Verkehrsteilnehmern 78 Radfahrer. Stark gefährdet sind, so Bott, Radfahrer über 75 Jahre.

Fast die Hälfte davon hatte die Unfälle selbstverschuldet. Deshalb bietet die Krefelder Polizei in den nächsten Wochen wieder geführte Radtouren an. Themen des zweistündigen Parcours sind der Zustand des Rades, die Verwendung eines Helmes, und die aktuellen Verkehrsverhältnisse. Die Tour mit mindestens 15 Teilnehmern beginnt im Bezirk und endet bei Kaffee und Kuchen und einer Aussprache. Die Zuhörer hatten viele Fragen und der BV wird wohl die Einladung in den nächsten Wochen annehmen.

Nach dem Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden und dem Kassenbericht standen Wahlen auf dem Programm. Der Erste Vorsitzende Klaus-Dieter Ohlig, seit der Gründung des BV vor 27 Jahren in verschiedensten Ämtern dabei, wurde ebenso einstimmig wieder gewählt wie drei Beisitzer. Zur neuen Schriftführerin wurde Karin Herwig berufen.

Bei der jüngsten Aufräumaktion hat der BV Hüls wieder jede Menge Elektroschrott gesammelt. Außerdem wurden auf dem Hülser Markt vier Baumscheiben erneuert und im Bruch eine Kopfweide nachgepflanzt.

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