Kaiserwetter begleitet König Dieter Peschges beim Umzug durch geschmückte Straßen.

Die Sonne lachte beim Festzug der Inrather Schützen.
Die Sonne lachte beim Festzug der Inrather Schützen.

Die Sonne lachte beim Festzug der Inrather Schützen.

Andreas Bischof

Die Sonne lachte beim Festzug der Inrather Schützen.

Krefeld-Inrath. In Krefeld grassiert seit Wochen das Schützenfieber. Am Wochenende hat es die Inrather gepackt - nach fünfjähriger Pause. Die Anzeichen im nordwestlichen Stadtteil waren schon seit Wochen spürbar. Denn die Schützenfrauen hatten an 15 Abenden "geschuftet" und 12000 Rosen gedreht. Die bunten Blumen leuchteten mit der Sonne um die Wette, als am Sonntagnachmittag der große Festumzug stattfand. Seine Majestät Dieter Peschges, der 17. Schützenkönig seit der Gründung der Gesellschaft im Jahre 1955, grüßte sein Volk und winkte huldvoll in die Menge. Er kommt übrigens ohne Königin aus.

Der fast einen halben Kilometer lange Zug war am Festplatz nahe des Höchterdyk gestartet, über die mit Maien geschmückten Straßen zur Parade neben dem Familienzentrum St. Elisabeth zu Thüringen gezogen. Die Inrather Schützen selbst, viele befreundete Vereine, das Amazonen-Reiter-Corps und das Amazonen-Corps der Flimmflämmkes und die Fußgruppen zeigten sich von ihrer besten Seite. Dazu die Musikgruppen von Nah und Fern. Auch die Ehrengäste mit dem Oberbürgermeister und dem diesjährigen Schirmherrn Klaus Jürgen Wiewrodt waren begeistert.

Das Fest, seit Monaten vorbereitet, hatte am Freitag erstmals auf dem Festplatz mit den traditionellen Böllerschüssen des Freiherr-von-Lützow-Corps begonnen. Der Freitagabend klang aus mit dem Gratulationsabend im Zelt. Der samstägliche Königsball bot allen Inrathern eine Feiermöglichkeit. "Wir nehmen keinen Eintritt, damit sich jeder beteiligen kann." Darauf ist Brudermeister Heinz Günther Schrader stolz. "Sogar Kassierer Günther Görlach hat dem zugestimmt", weiß Gerd Göbels, der zweite Brudermeister, augenzwinkernd zu berichten.

Am Sonntag waren die Schützen schon früh wieder auf den Beinen und begannen den Tag mit einer Festmesse in der Klosterkirche. Kranzniederlegung und Frühschoppen folgten, dann hieß es: "Angetreten!" Wer nach Umzug und Parade noch fit war, kam am Abend zum Bürgerball im Festzelt.

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