Die Groove Company punktet mit jugendlichem Charme und Virtuosität.

Vorne: Timo Janson, Dennis Janson, Niklas Nelsen, David Drink und Peter Hoebertz (v. l.). Hinten: Jonas Topp und Jannik Nelsen (v. l.).
Vorne: Timo Janson, Dennis Janson, Niklas Nelsen, David Drink und Peter Hoebertz (v. l.). Hinten: Jonas Topp und Jannik Nelsen (v. l.).

Vorne: Timo Janson, Dennis Janson, Niklas Nelsen, David Drink und Peter Hoebertz (v. l.). Hinten: Jonas Topp und Jannik Nelsen (v. l.).

A. Bischof

Vorne: Timo Janson, Dennis Janson, Niklas Nelsen, David Drink und Peter Hoebertz (v. l.). Hinten: Jonas Topp und Jannik Nelsen (v. l.).

Krefeld. Das Kostüm steht, die Instrumente sind frisch poliert und die Stimmung wird immer besser: Für die Jungs der Coverband Groove Company aus Hüls und Tönisvorst beginnt jetzt die fünfte Jahreszeit. „Eigentlich treten wir als Coverband mit Rock, Funk und Soul Liedern auf. In der Karnevalszeit covern wir zwar auch, aber da ist alles ein bisschen anders“, erzählt Sänger Peter Hoebertz und grinst.

Die Musiker brauchten ihre Zeit, um sich im Karneval einzufinden

Seit 2011 ist die Groove Company die offizielle Sitzungsband des Karnevalsvereins Sechserrat der katholischen Jugend Hüls und sorgt auf den Karnevalssitzungen für Schunkelstimmung. „Von den Bläck Fööss, über die Höhner bis hin zu den Hülser Traditionskarnevalssongs – wir spielen alles“, sagt Peter Hoebertz.

Mit einem Durchschnittsalter von 23 Jahren ist die Groove Company damit nicht nur die jüngste Coverband am Niederrhein sondern nach eigenem Bekunden auch die jüngste Karnevalsband. Während Sänger Peter Hoebertz und Gitarrist David Drink seit klein auf im Karneval zu Hause sind und auch jetzt mit einer „schweinischen“ Nummer bei Karnevalssitzungen auftreten, brauchte der Rest der Band erst seine Zeit, um sich in das neue Karnevalsumfeld einzufinden. „Musikalisch ist das alles gar kein Problem, aber die anderen wussten halt gar nicht, wie so eine Karnevalssitzung abläuft“, erklärt David Drink. „Als unser erstes Mal auf der Bühne aber dann geschafft war, waren die Jungs von der Stimmung angesteckt.“

Auch für die eingesessene Hülser Karnevalsgesellschaft brachte die Groove Coverband auf der Bühne eine Veränderung mit sich. Neben Standardinstrumenten wie Gitarre oder Schlagzeug hat die Coverband nämlich auch zwei Saxofone dabei. „Wir haben die Band Kuddel-Muddel abgelöst, die Jahrzehnte den Karnevalsverein begleitet und dementsprechend viel Bühnenerfahrung hatte“, erzählt Peter Hoebertz. „Wir mussten uns erst einmal an das Publikum gewöhnen und das Publikum sich auch an uns.“

Inzwischen ist die Band voll integriert und punktet mit jugendlichem Charme, Können und einer Menge Spaß auf der Bühne. Auch ihre Verkleidungen sorgen jährlich für Lacher. 2011 standen sieben Schafe auf der Bühne, im vergangenen Jahr sind die Jungs als traditionelle Hölsche Trina gegangen und in diesem Jahr haben sie sich Wildschwein-Kostüme gebastelt. „Wir haben ‘ne braune Hose an, natürlich mit einem riesen Po, und eine Hörnermütze auf.“ David Drink lacht und sagt: „Das wird ein Spaß.“

Spaß hat die Band vor allem bei den traditionellen Karnevalsstücken. „Bei ‚kumm Trina, lot os danze’ oder ‚Eck bön ‘ne Fan von Trina’ schunkelt der ganze Raum und das macht uns auf der Bühne natürlich auch besonders Spaß.“

Für die nächsten Monate haben die Musiker um Peter Hoebertz und David Drink besondere Pläne. Auf einer Skihütte in Tirol werden sie ihr Après-Debüt geben. Und vielleicht stellen die Jungs die Hölsche Trina dann ja sogar in Italien vor.

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