Die Bauarbeiten am Seniorenzentrum haben rund ein Jahr gedauert. Das Alte habe die Standards nicht mehr erfüllt.

Andreas Riebe-Beier vom Altenhilfenverbund und Angela Prietz, Leiterin der Einrichtung, waren bei der Eröffnung mit von der Partie.
Andreas Riebe-Beier vom Altenhilfenverbund und Angela Prietz, Leiterin der Einrichtung, waren bei der Eröffnung mit von der Partie.

Andreas Riebe-Beier vom Altenhilfenverbund und Angela Prietz, Leiterin der Einrichtung, waren bei der Eröffnung mit von der Partie.

Jochmann

Andreas Riebe-Beier vom Altenhilfenverbund und Angela Prietz, Leiterin der Einrichtung, waren bei der Eröffnung mit von der Partie.

Krefeld. Die Pflanzen im Garten sind zwar noch klein, aber sie blühen schon. Die Johannis- und Stachelbeersträucher tragen bereits Früchte. Gartenmöbel und Holzbänke laden zum Verweilen ein, sobald die Sonne scheint. Gestern wurde das gerade erbaute Bonhoeffer-Haus des Neukirchener Erziehungsvereins offiziell eingeweiht. Dort haben 90 Senioren aus dem Dreikönigenhaus in der Innenstadt eine neue Heimat gefunden.

Mit Gebeten und Texten von Namensgeber Dietrich Bonhoeffer begann die offizielle Einweihung mit einer ökumenischen Andacht in der Kapelle der benachbarten Helios-Klinik. Anschließend dankte Siegmund Ehrmann und Präses des Neukirchener Erziehungsvereins den Mitarbeitern, die an der Realisierung des neuen Seniorenzentrums beteiligt waren. Ehrmann: „Das Dreikönigenhaus erfüllte zuletzt nicht mehr die Standards moderner Altenpflege. Deshalb gab es schon länger die Idee, einen Investor für einen Neubau in Krefeld zu gewinnen.“

Das Altenheim liegt neben der Kita Zaubersterne

Der Standort in Hüls sei gut gewählt, erklärt er weiter. Das Zentrum liege Wand an Wand mit der Drei-Gruppen-Kita „Zaubersterne“ und bilde zudem mit der Helios-Klinik und ihrer Geriatrie eine gute Ergänzung. „Von Anfang an wollten wir ein generationsübergreifendes Haus errichten“, sagt der Abgeordnete. Die Kita-Kinder haben die Senioren im Bonhoeffer-Haus auch bereits einige Male besucht. Auch Oberbürgermeister Frank Meyer geht in seiner Festrede auf die Nähe zwischen den Generationen ein: „Das neue Seniorenzentrum Bonhoeffer-Haus mit der baulich angegliederten Kita umspannt das ganze menschliche Dasein.“ Und weiter: „Ich bin mir sicher, dass Kinder, Eltern, Erzieher und die älteren Bewohnerinnen und Bewohner hier viele schöne gemeinsame Weihnachtsfeiern, Osterfeste und Martinssingen erleben werden.“ Auch könnten die Hülser nun in ihrem „Veedel“ bleiben.

Nach etwa einjähriger Bauzeit ist das neue Haus in der grünen Umgebung am Hölschen Dyk fertig. Es besitzt 90 Plätze, darunter sechs Appartements für Ehepaare. Zehn Plätze sind für die Kurzzeitpflege vorgesehen. 60 Bewohner sind aus dem Dreikönigenhaus mit nach Hüls gezogen. Ein kleiner Teil der ursprünglich 72 Bewohner in der Innenstadt zog ins Gerhard-Tersteegen-Haus an der Virchowstraße, ebenfalls eine Einrichtung des Neukirchener Erziehungsvereins. Entwickler und Investor des neuen Hauses, das rund zehn Millionen Euro gekostet hat, ist die First-Retail-Gruppe aus Bielefeld. 45 Mitarbeiter werden im Bonhoeffer-Haus beschäftigt.

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