Wenn die Inrather nach 35Jahren geglaubt haben, rund um den Festplatz werde Ruhe einkehren, haben sie sich wohl getäuscht. Zuerst musste für einen Stromanschluss gekämpft werden. Dann kam dieser überflüssige Streit um den Maibaum im vergangenen Jahr. Eine komplette Sitzung lang hat sich die Bezirksvertretung mit diesem Thema beschäftigt - ohne Ergebnis. Und jetzt der fehlende Kanalanschluss, der nie geplant war. Langsam fühlt man sich an ein Bauerntheater erinnert. CDU-Bezirksvorsteher Wolfgang Feld hat versprochen, im nächsten Haushalt die notwendigen 35000 Euro für die Arbeiten einzuplanen. Zwei Jahre zu spät, denn jetzt wird es teurer. Für die Mehrkosten muss der Steuerzahler aufkommen. Und dann ist noch nicht entschieden, wer die Abwassergebühren zahlt. Die Geschichte um den Inrather Festplatz ist also noch nicht zu Ende.

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