In St. Clemens sind sechs Urkunden für „Lehrerinnen im Liederkindergarten“ vergeben worden.

Abschluss beim „Liederkindergarten“ mit (v.l.) Ute Dresler, Maria Dalinger, Zweitprüferin Christina Wunderlich, Martina Voigt, Swetlana Bürkle, Ina Grießer, Dozentin Kathrin Kollert, Hans-Theo Ohlenforst, Ulrike Schwinges.
Abschluss beim „Liederkindergarten“ mit (v.l.) Ute Dresler, Maria Dalinger, Zweitprüferin Christina Wunderlich, Martina Voigt, Swetlana Bürkle, Ina Grießer, Dozentin Kathrin Kollert, Hans-Theo Ohlenforst, Ulrike Schwinges.

Abschluss beim „Liederkindergarten“ mit (v.l.) Ute Dresler, Maria Dalinger, Zweitprüferin Christina Wunderlich, Martina Voigt, Swetlana Bürkle, Ina Grießer, Dozentin Kathrin Kollert, Hans-Theo Ohlenforst, Ulrike Schwinges.

Jochmann

Abschluss beim „Liederkindergarten“ mit (v.l.) Ute Dresler, Maria Dalinger, Zweitprüferin Christina Wunderlich, Martina Voigt, Swetlana Bürkle, Ina Grießer, Dozentin Kathrin Kollert, Hans-Theo Ohlenforst, Ulrike Schwinges.

Fischeln. Ihre Urkunden als frischgebackene "Liederkindergarten-Lehrerinnen" haben sechs Teilnehmerinnen am Samstag in der Pfarre St. Clemens in Fischeln erhalten. Mit dem Projekt "Toni im Kindergarten" fördert der Chor-Verband NRW das Singen von 4- bis 6-jährigen Kindern und bildet dafür Musik liebende Erwachsene aus, die keinesfalls nur Erzieher sein müssen.

Aus Bochum, Troisdorf, Krefeld, St. Tönis, Moers und Duisburg kamen die sechs Frauen im Alter von 33 bis 57 Jahren zu den sieben voll gepackten Lehrgangssamstagen am Clemensplatz. "Es waren Samstage mit viel Theorie, Hospitationen, viel Musik, viel Lachen und Freude", so die einstimmige Meinung der gerade diplomierten Damen.

Die Kursleiterinnen Katrin Kollert und Christina Wunderlich, beide an der Folkwang Hochschule ausgebildete Musikwissenschaftlerinnen, waren sehr zufrieden mit den Absolventinnen des dritten Kurses dieses Projekts in NRW. Erst im Herbst 2008 startete das landesweite Projekt, um die Begeisterung für das Singen wieder zu wecken.

Dies hob auch Hans-Theo Ohlenforst, der Kreisvorsitzende des Sängerkreises Linker Niederrhein, der die Urkunden überreichte in seiner Ansprache hervor: "Es ist eine wichtige Aufgabe, das Singen wieder populär zu machen. Singen muss von unten kommen. Es gehört zur Bildung für junge Menschen, und dafür müssen die Teilnehmerinnen nun den Boden bereiten."

Neben den großen Zielen dieser Bildungsarbeit kamen in der Feierstunde aber auch gleich praktische Tipps für die Umsetzung der neuen Kenntnisse zur Sprache. Zum Beispiel, mit welcher Unterstützung man für die praktische Arbeit vom Chor-Verband NRW rechnen kann.

Der nächste Lehrgang in der Pfarre St. Clemens Fischeln startet am Samstag, 28. November 2009.

Wissenswertes gibt es beim Chor-Verband NRW, Gallenkampstraße 20, 47051 Duisburg, Rufnummer 0203/2988401.

Außerdem gab es Tipps für gemeinsame Auftritte von kleinen und großen Sängern und auch gleich den Rat eines "alten Hasen" in der Chorszene: "Lassen Sie sich nicht ausnutzen. Vergessen Sie nicht zu sagen, dass der Auftritt Geld kostet!" Schließlich seien diverse Ausgaben für die Vorbereitung eines solchen Auftritts nötig - bei allem Spaß, den das gemeinsame Singen auch macht.

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