Die ersten Knirpse ziehen kommende Woche ein. Krefelds größter Stadtteil kommt damit auf 670 Kita-Plätze.

krützboomweg
Nächste Woche kommen die ersten Kinder: Die neue städtische Kita am Krützboomweg, Ecke Anrather Straße in Fischeln nimmt dann den Betrieb auf. 3,8 Millionen Euro hat die Stadt in die Anlage gesteckt.

Nächste Woche kommen die ersten Kinder: Die neue städtische Kita am Krützboomweg, Ecke Anrather Straße in Fischeln nimmt dann den Betrieb auf. 3,8 Millionen Euro hat die Stadt in die Anlage gesteckt.

Dirk Jochmann

Nächste Woche kommen die ersten Kinder: Die neue städtische Kita am Krützboomweg, Ecke Anrather Straße in Fischeln nimmt dann den Betrieb auf. 3,8 Millionen Euro hat die Stadt in die Anlage gesteckt.

Krefeld. Ab nächster Woche ziehen die ersten Kinder in die neue städtischen Kindertagesstätte (Kita) am Krützboomweg in Fischeln. Rund 100 Mädchen und Jungen finden dort im Laufe des Oktobers ein Betreuungsangebot. Damit entspannt sich die Versorgung mit Plätzen in diesem Stadtteil deutlich.

Rund 3,8 Millionen Euro investierte die Stadt in die neue Kita für sechs Gruppen einschließlich der Betreuung für 30 Kinder unter drei Jahre (U 3). In unmittelbarer Nachbarschaft zur Anlage der Fischelner Tennis-Freunde (FTF) entstand nach Baubeginn im Sommer 2013 die neue Kita auf einer Grundfläche von 1700 Quadratmetern in hellen, fröhlichen, rot-grünen Farben an der Anrather Straße auf dem insgesamt rund 6500 Quadratmeter großen Grundstück.

Für den Bedarf von insgesamt rund 690 Fischelner Kindern stehen nunmehr bis zur Einschulung 670 Plätze zur Verfügung. Für die U 3-Kinder sind das einschließlich der 80 Plätze in der Kindertagespflege 38 Prozent, für die älteren Jahrgänge (2008-2011) liegt die Zahl bei 93 Prozent, bilanziert Barbara Pudelko vom Fachbereich Jugendhilfe vor der Bezirksvertretung (BZV) Fischeln.

Anja Cäsar von den Grünen nimmt das erleichtert zur Kenntnis, verbindet das aber mit der Hoffnung, dass vorhandene Überbelegungen in anderen Einrichtungen jetzt bald abgebaut würden. SPD-Sprecher Michael Haas will wissen, wie es um die personelle Ausstattung bestellt sei. Beide kann Pudelko beruhigen. Um je eine Gruppe ausgebaut werden sollen die städtische Kita an der Wilhelmstraße und die der Elterninitiative Klein und Groß an der Kölner Straße. Zudem sei für die Hochschule Niederrhein eine Kita geplant, die im kommenden Jahr oder 2016 in Betrieb gehen könnte. Diese sei auch für Kinder aus Königshof zugänglich.

Personalausstattung ist in Fischeln gewährleistet

Zur Personalfrage verweist Pudelko auf das Kinderbildungsgesetz (Kibiz), das einen genauen Personalschlüssel vorgebe. „Das Landesjugendamt erteilt nur dann eine Betriebsgenehmigung für eine Kindertagesstätte, wenn auch die Personalausstattung stimmt. Das ist für Fischeln gewährleistet.“

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