Nach 57 Jahren beendet der Handballer des Krefelder Turnklubs seine Karriere.

Einen goldenen Handball und das Ehrentrikot mit der Nummer 70 erhielt Günther Schmitz, das Urgestein im Krefelder Handball von den Mitspielern der vierten Mannschaft des Krefelder Turnklubs zum Geburtstag.
Einen goldenen Handball und das Ehrentrikot mit der Nummer 70 erhielt Günther Schmitz, das Urgestein im Krefelder Handball von den Mitspielern der vierten Mannschaft des Krefelder Turnklubs zum Geburtstag.

Einen goldenen Handball und das Ehrentrikot mit der Nummer 70 erhielt Günther Schmitz, das Urgestein im Krefelder Handball von den Mitspielern der vierten Mannschaft des Krefelder Turnklubs zum Geburtstag.

Dirk Jochmann

Einen goldenen Handball und das Ehrentrikot mit der Nummer 70 erhielt Günther Schmitz, das Urgestein im Krefelder Handball von den Mitspielern der vierten Mannschaft des Krefelder Turnklubs zum Geburtstag.

Krefeld. Handball steht für Günther Schmitz schon immer an erster Stelle. Mit nunmehr 70 Jahren neigt sich nach seinem runden Geburtstag und 57 Jahren Handball die aktive Laufbahn langsam dem Ende zu. "Zum Saisonende im Mai ist endgültig Schluss. Jetzt müssen Jüngere ran", sagt Schmitz, der von seinen Handballkollegen aus der vierten Mannschaft des Krefelder Turnklubs (KTK) zum Geburtstag extra ein Trikot mit der Nummer 70 geschenkt bekommen hat.

Sein größter Erfolg war der Aufstieg in die Landesliga

Schmitz, kam über die Krefelder Preussen, wo er Fußball spielte, zum KTK, verschrieb sich zunächst dem Turnen und später der Leichtathletik, ehe der Handball-Virus ihn infizierte. "Vor dem Handball stand früher zunächst die Grundausbildung in diesen Sportarten. Das war ein ungeschriebenes Gesetz", erinnert sich der Dauer-Handballer an den Beginn seiner Laufbahn.

Doch Woche für Woche wirbelt der Krefelder nun weiter im KTK-Team, das sich in der Kreisliga D immerhin auf Rang drei behauptet. Auch Ehefrau Renate, einst selbst beim KTK als Turnerin und Leichtathletin aktiv, kann von der Handball-Leidenschaft ihres Gatten ein Lied singen: "Als unser Sohn Uwe 1960 geboren wurde, kam ich ins Krankenhaus, und Günther fuhr mit der Stadtauswahl zum Spiel nach Holland." Selbst die Silberhochzeit des Paares wurde so geplant, dass man abends das Meisterschaftsspiel nicht verpasste.

Größter Erfolg in der langen Handballkarriere war der Aufstieg in die Landesliga im Jahre 1961, als Schmitz sich von der A-Jugend bis in die erste Mannschaft hoch gearbeitet hatte. Von 1987 bis 1993 folgte dann die ehrenamtliche Tätigkeit als Handball-Obmann. Auch Sohn Uwe bekam das Handball Gen in die Wiege gelegt. Nach seiner aktiven Zeit ist er E-Jugend-Trainer der Turnerschaft St. Tönis.

Nach der Geburtstagsfeier, die selbstverständlich mit dem Meisterschaftsspiel gegen die vierte Mannschaft des TV Lobbereich eingeläutet wurde, fuhr der Dauerbrenner in Sachen Handball in den Schwarzwald zum Urlaub.

Gegründet: 1925

Mannschaften: 1. Mannschaft: Landesliga, 2. Mannschaft: Kreisliga A, 3. Mannschaft: Kreisliga B, 4. Mannschaft Kreisliga D

Nachwuchs: 9 Jugendmannschaften A-F Jugend plus Ballspielgruppe

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