Bezirksvertretung muss Thema Reihenuntersuchung vertagen.

Blick auf Stahldorf und Thyssen-Krupp-Nirosta: Auf die Ergebnisse der Reihenuntersuchungen zur Belastung der Luft müssen die Stahldorfer und TKN-Mitarbeiter noch mindestens bis 29. Januar warten.  
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Blick auf Stahldorf und Thyssen-Krupp-Nirosta: Auf die Ergebnisse der Reihenuntersuchungen zur Belastung der Luft müssen die Stahldorfer und TKN-Mitarbeiter noch mindestens bis 29. Januar warten. (Archiv

Blick auf Stahldorf und Thyssen-Krupp-Nirosta: Auf die Ergebnisse der Reihenuntersuchungen zur Belastung der Luft müssen die Stahldorfer und TKN-Mitarbeiter noch mindestens bis 29. Januar warten. (Archiv

Jürgen Brefort

Blick auf Stahldorf und Thyssen-Krupp-Nirosta: Auf die Ergebnisse der Reihenuntersuchungen zur Belastung der Luft müssen die Stahldorfer und TKN-Mitarbeiter noch mindestens bis 29. Januar warten. (Archiv

Krefeld. Die Stimmung ist explosiv. Am Ende aber ist es nur viel heiße Luft, die aus dem Rathaus in Fischeln strömt. Vorgestellt werden sollten bei der Sitzung der Bezirksvertretung die Ergebnisse der Reihenuntersuchung an Müttern und Kindern auf Chrom- und Nickelbelastung in Stahldorf.

Doch Bezirksvorsteherin Rosemarie Küpper (CDU) hob nur hilflos die Hände. "Der Leiter des städtischen Umweltamtes will die Ergebnisse erst im Umweltausschuss am 29. Januar vorstellen. Erst danach kommen diese bei uns auf den Tisch."

Michael Haas von der SPD: "Ein unmögliches Verfahren. Die Bürger müssen sich ja vera... fühlen." Und die Bürger waren zahlreich vertreten. Rund 50, darunter viele Stahldorfer und Beschäftigte von Thyssen-Krupp-Nirosta (TKN), füllten die Besucherränge im Rathaus an der Kölner Straße.

Fast zwei Stunden wurde über den Tagesordnungspunkt fünf diskutiert, der eigentlich - siehe oben - gar nicht mehr zur Diskussion stand. Das Stadtteilparlament einigte sich darauf, das Thema in einer Sondersitzung zu behandeln und sich dabei von Experten über Ergebnisse und Folgen informieren zu lassen.

Verabschiedet wurde außerdem der schwarz-grüne Antrag, an der Hafelsstraße zwischen Kölner Straße und Höhe Schuhhaus Ehl einen beidseitigen Angebotsstreifen für Radfahrer anzulegen. Das heißt, der vorhandene Radfahrstreifen im Kreuzungsbereich Kölner Straße/ Hafelsstraße wird auf der Nord- und Südseite bis zur Hausnummer 15 fortgeführt.

Die Taxi-Standplätze werden von der Nordseite der Hafelsstraße auf die Rathausseite der Kölner Straße verlegt. Der Verlust an Parkplätzen soll durch Bewirtschaftung der Parkflächen ausgeglichen werden.

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