Die Sanierung soll von März bis November 2016 dauern. Die Rohre stammen aus den 30er Jahren.

Fischeln
Die blaue Linie zeigt, wo die Leitung von der Oberschlesienstraße nach Königshof verläuft. Grafik: Stadt Krefeld

Die blaue Linie zeigt, wo die Leitung von der Oberschlesienstraße nach Königshof verläuft. Grafik: Stadt Krefeld

Die blaue Linie zeigt, wo die Leitung von der Oberschlesienstraße nach Königshof verläuft. Grafik: Stadt Krefeld

Fischeln. Die Erdgasleitung zwischen der K-Bahnhaltestelle Königshof und der Oberschlesienstraße soll zwischen März und November 2016 saniert werden. Zwischen 1930 und 1939 verlegt, sind die alten Rohre angegriffen. Die neuen Leitungen sind nur noch halb so groß, sie messen 15 statt 30 Zentimeter im Durchmesser. Die gute Nachricht für die Fischelner: Pumpstationen müssen nicht erneuert werden.

Ab November kommenden Jahres wird die Großbaustelle vorbereitet. Im Bereich Königshof beschränken sich die Arbeiten weitgehend auf die Fahrbahnen, westlich der Kimplerstraße bis zum Neptunbad. In Richtung Oberschlesienstraße führt die Trasse einen Kilometer lang quer über den Acker. Im Bereich des Neptunbads wird ein 1000 Quadratmeter großes Rohrlager errichtet.

Die Bezirksregierung in Düsseldorf muss das Projekt genehmigen, die Stadt Krefeld entscheidet nicht, sondern kann lediglich Bedenken äußern.

Die Politik findet das Vorhaben unproblematisch

Das ist am Mittwochabend im Landschaftsbeirat nicht geschehen. Aus Sicht seiner Mitglieder ist das Bauvorhaben des Unternehmens Open Grid Europe GmbH unproblematisch, obwohl das Landschaftsschutzgebiet südlich und westlich von Fischeln betroffen ist.

Tiere würden nur zeitweise verdrängt, seien aber nicht in ihrem Bestand gefährdet, zwei Bäume – vor kurzem neu gepflanzt – können ohne Probleme an den Wanderweg von der Kimplerstraße zum Fischelner Volkspark versetzt werden.

Das gesamte Projekt soll von einer biologischen Fachkraft begleitet werden. Sträucher müssen geschnitten, Bewuchs entfernt werden, der Boden wird schichtweise abgetragen, um ihn nachher wiederaufzubauen.

In einem landschaftspflegerischen Begleitplan werden alle Maßnahmen zur Aufforstung festgelegt. Die Trasse wird wieder grün werden. Lediglich rechts und links der Erdgasleitung, die in einem Meter Tiefe liegt, wird ein Sicherheitsstreifen frei von Pflanzen bleiben.

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