Wer die alte und die neue Satzung miteinander vergleicht, der kann verstehen, warum es in den vergangenen Jahren sehr häufig zu Streit im Arbeitskreis der Bürgervereine gekommen ist. Schon die Tatsache, einen zehnköpfigen Vorstand zu haben, zeigt: Von Flexibilität kann hier keine Rede sein. Aber genau diese Schnelligkeit, auf aktuelle Diskussionen gerade in den Stadtteilen reagieren zu können, benötigt die AKB.

Daher ist das Vorhaben der Satzungskommission, den Vorstand zu verkleinern und kurzfristige Termine für Vorsitzendenrunden zu ermöglichen, sehr positiv. Dass es immer wieder Auseinandersetzungen über Beschlüsse gab, hat den AKB ebenfalls gelähmt hat. Streit soll nun durch Protokolle vermieden werden, wobei sie für jeden Verein selbstverständlich sein sollten. Spannend wird nun, wer die Satzung als Vorsitzender ausführen wird. Dass es die umstrittene Brigitte Reich nicht ist, gilt als ausgemacht.

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