Die Bezirksvertretung Ost beschäftigt sich mit dem Haushaltsentwurf 2016 und äußert Wünsche für die Stadtteile.

Die Bezirksvertretung Ost beschäftigt sich mit dem Haushaltsentwurf 2016 und äußert Wünsche für die Stadtteile.
Der Ausbau der Emil-Schäfer-Straße ist geplant. Archiv

Der Ausbau der Emil-Schäfer-Straße ist geplant. Archiv

D. Jochmann

Der Ausbau der Emil-Schäfer-Straße ist geplant. Archiv

Krefeld. Die heiße Phase der Haushaltsberatungen läuft an. Nach den Diskussionen in den einzelnen Fachausschüssen soll am 27. April der Etatentwurf für 2016 im Rat verabschiedet werden. Grund für die Bezirksvertreter aus Ost, ihre Meinung und Anregungen zur Verwendung der Haushaltsmittel lautstark kundzutun. Schließlich geht es dabei um hohe Investitionssummen und wichtige Impulse für die Stadtteile Bockum, Traar und Verberg.

Straßenplanung und Erschließung Emil-Schäfer-Straße

Im Bereich zwischen Emil-Schäfer-, Bethelstraße und dem Friedhof Bockum soll ein Baugebiet für Wohnen und kleineres Gewerbe mit einer Größe von circa 8,5 Hektar für etwa 100 bis 150 Wohneinheiten und Büros entwickelt werden. Die Fläche umfasst die ehemalige Kaserne sowie zurzeit ackerbaulich genutzte Flächen der nicht mehr benötigten Friedhofserweiterung. Zwei Drittel des Areals gehört der Stadt.

Die Erschließung des Gebietes sollte ursprünglich von der Emil-Schäfer-Straße und der Bethelstraße aus erfolgen. Doch wegen massiver Proteste der Anwohner ist laut Planungsamtsleiter Norbert Hudde die Bethelstraße nicht mehr im Gespräch. Wegen des starken Zustroms von Flüchtlingen und der Notwendigkeit ihrer Unterbringung sollen auf dem Kasernengelände vorübergehend Wohncontainer aufgestellt werden. Um das Baugebiet voranzutreiben, sind für die Emil-Schäfer-Straße für das Jahr 2018 rund 300 000 und für 2019 rund 700 000 Euro in den Entwurf eingestellt.

Bau der Niepkuhlenbrücke soll vorgezogen werden

Für den Neubau der maroden Niepkuhlenbrücke ist für das Jahr 2018 ein Betrag von 438 190 Euro in den Entwurf eingestellt worden. Die Bezirksvertreter haben einstimmig beschlossen, den Bau der Brücke vorzuziehen, damit sie 2017 schon nutzbar ist. Ob sie in den Fachausschüssen Unterstützung für ihr Vorhaben finden, wird sich zeigen.

Eine Verbreiterung der „Marcelli“-Kreuzung als Lösung

Um die Rückstaus an der Kreuzung Moerser Straße Ecke Heyenbaumstraße wegen Linksabbiegern künftig zu vermeiden, sprechen sich die Bezirksvertreter einstimmig für eine Verbreiterung des Kreuzungsbereichs aus. Dazu sollen Bauausschuss und Rat entsprechende Finanzmittel in den Haushalt 2016 einstellen. Die Verwaltung hingegen favorisiert als Lösung eine geänderte Ampelschaltung.

Erweiterungsbau für Grundschule Eichendorffstraße

An der Grundschule Eichendorffstraße soll ab 2017 der zweite Bauabschnitt mit einer baulichen Erweiterung um mindesten drei Klassen umgesetzt werden. Dazu sind 2017 rund 534 000 sowie 2018 und 2018 jeweils weitere 500 000 Euro etatisiert.

Weitere Wünsche der Bezirksvertretung für Ost

Als weitere Wünsche genannt sind die Errichtung eines Lärmschutzwalls an der nördlichen Berliner Straße zwischen Glindholz- und Vaderstraße sowie die Instandsetzung von Radwegen.

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