Carlheinz Swaczyna setzt sich seit Jahren vergeblich dafür ein, dass die Schlaglöcher an der Emil-Schäfer-Straße mit Schotter aufgefüllt werden.

Carlheinz Swaczyna setzt sich seit Jahren vergeblich dafür ein, dass die Schlaglöcher an der Emil-Schäfer- Straße mit Schotter aufgefüllt werden.
Fußgänger und Radfahrer auf der Emil-Schäfer-Straße müssen derzeit damit rechnen, nass zu werden, wenn ein Auto an ihnen vorbeifährt.

Fußgänger und Radfahrer auf der Emil-Schäfer-Straße müssen derzeit damit rechnen, nass zu werden, wenn ein Auto an ihnen vorbeifährt.

Fußgänger und Radfahrer auf der Emil-Schäfer-Straße müssen derzeit damit rechnen, nass zu werden, wenn ein Auto an ihnen vorbeifährt.

Krefeld. Ungefährlich sieht anders aus: Wer in diesen Tagen den Rad- und Fußgängerweg entlang der Emil-Schäfer-Straße nutzt, muss mit einer Schmutzwasser-Dusche rechnen. Wenn auf der viel befahrenen, engen Straße ein Auto einem entgegenkommenden Fahrzeug ausweicht und über den unbefestigten Randstreifen fährt, spritzt das Wasser in den dortigen Pfützen meterweit bis auf den Rad- und Fußgängerweg. „Die bemängelte Situation auf der Emil-Schäfer-Straße erweist sich nicht als derart gravierend, dass sofortiger Handlungsbedarf bestünde“, lautet die letzte Antwort der Stadt dazu an Carlheinz Swaczyna. Dem Krefelder verschlägt es bald die Sprache.

Der unbefestigte Randstreifen wird von Autos immer tiefer ausgehöhlt

Seit Jahren wird er nicht müde, das Problem anzusprechen, sei es in der Anwohner-Fragestunde der Bezirksvertretung Ost oder im direkten Kontakt. „Nachdem die Straße einmal eine neue Fahrbahndecke bekommen hat und die Ränder befestigt worden sind, ist nichts mehr passiert“, erzählt Swaczyna bei einem Spaziergang im strömenden Regen entlang des früheren Kasernen-Geländes.

Jedes Mal, wenn zwei Autos aneinander vorbeifahren, wird es für die Fußgänger dort bei Regen gefährlich. Wer die Riesenpfützen am Rande nicht rechtzeitig wahrnimmt, kann nur noch versuchen, sich mit einem Sprung zur Seite in Sicherheit zu bringen. „Besucher der Behindertenwerkstatt des Heilpädagogischen Zentrums, ältere Spaziergänger mit Hund oder junge Mütter mit Kinderwagen schaffen das nicht“, sagt Swaczyna aus Beobachtung.

Obwohl man ihm von seiten der Stadt versprochen habe, regelmäßig die Pfützen aufzuschottern, würde das nicht erfolgen. „Dadurch werden die Löcher am Rand mit den Jahren immer tiefer, je häufiger dort Fahrzeuge durchfahren“, erklärt Swaczyna.

Angesichts der Pläne der Stadt, künftig auf dem Gelände der früheren Kaserne Mobilheime für weitere 250 bis 300 Flüchtlinge aufzustellen, sieht Swaczyna dringenden Handlungsbedarf. „Dann werden dort noch mehr Menschen zu Fuß unterwegs sein“, sagt Swaczyna. „Und wo parken dann die Helfer und Besucher?“ Er fürchtet, dass der Grünstreifen dann ganz verschwindet und die Pfützen bei Regen noch größer werden.

Da die Stadt in ihrer Antwort an ihn auf die knappen finanziellen Mittel für die Reparatur von Straßenschäden hinweist, hat er einen Vorschlag: „Mit den Fördermitteln aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz könnte anstatt des beschlossenen, unsinnigen Aufbringens eines lärmmindernden Belags auf der Werner-Voß-Straße die Fahrbahn und der Randstreifen der Emil-Schäfer-Straße repariert werden.“ Dazu wäre aber ein politischer Beschluss nötig.

„Zumindest punktuell wurden die Randstreifen und Schlaglöcher durch Aufbringen von Schotter wieder befestigt, zuletzt in 2015“, antwortet Stadtsprecher Manuel Kölker auf die Anfrage der WZ. Das würde auch in diesem Jahr wieder gemacht. Neue Parkmöglichkeiten wolle die Stadt im Bereich der Ex-Kasernenfläche schaffen. Swaczyna hat inzwischen so seine Zweifel an solchen Aussagen. Er wird die Situation weiter beobachten.

Sind Ihnen im Stadtgebiet noch weitere große Pfützen aufgefallen? Schreiben Sie uns per E-Mail dazu an. redaktion.krefeld@wz.de

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