Ergebnis der Bestandsaufnahme wurde vorgelegt.

Das marode Stadthaus wird die Stadt teuer zu stehen kommen. Ob es tatsächlich saniert wird, bleibt noch offen.  Archiv
Das marode Stadthaus wird die Stadt teuer zu stehen kommen. Ob es tatsächlich saniert wird, bleibt noch offen. Archiv

Das marode Stadthaus wird die Stadt teuer zu stehen kommen. Ob es tatsächlich saniert wird, bleibt noch offen. Archiv

Andreas Bischof

Das marode Stadthaus wird die Stadt teuer zu stehen kommen. Ob es tatsächlich saniert wird, bleibt noch offen. Archiv

Krefeld. Die gute Nachricht zuerst: Die Grundstruktur des Stadthauses wie Stützen und Beton ist okay, könnte also saniert werden. Die schlechte: Nahezu alles übrige ist marode. Das ist das Ergebnis der Bestandsaufnahme, die das Büro Assmann durchgeführt hat. Am Donnerstagnachmittag wurden die Erkenntnisse dem Arbeitskreis Politik vorgestellt. Eine Kostenschätzung gibt es jedoch noch nicht. Ob also der bisher genannte Sanierungsrahmen von mehr als 30 Millionen Euro ausreichen würde, bleibt weiter offen. „Das ist der nächste Schritt“, erläutert Jürgen Wettingfeld (CDU). So müsse nun geprüft werden, wie die verschiedenen Optionen zu Buche schlagen würden, die da wären: Neubau, Sanierung mit dem größtmöglichen Erhalt der denkmalwürdigen Anteile oder ein Neubau, der dem Eiermann-Entwurf gerecht wird. Wettingfeld selbst tendiert derzeit zu einer Sanierung des Gebäudes aus den 1950er Jahren. Dabei stelle zum Beispiel die Fensterfront eine Herausforderung dar, hat Eiermann doch eine dünne Wandstärke gewählt, die bei einer energetischen Sanierung kaum zu halten wäre. Derzeit – so mussten die Politiker hören – lägen die Energiekosten des Stadthauses 70 Prozent über vergleichbaren Objekten. Die Zeit drängt also, auch wenn das Gebäude nach und nach leergezogen wird. Doch dadurch fallen nun jährlich rund 2,5 Millionen Mietkosten für die Alternativstandorte an. „Und das Gebäude muss ja weiterhin temperiert werden“, so Wettingfeld. Das mache dann noch einmal zehn bis 15 Prozent der bisherigen Energiekosten aus. Daher soll das Projekt nun zügig vorangetrieben werden. Zunächst steht eine Machbarkeitsstudie an. Wettingfeld hofft, dass man bereits im September/Oktober ein Konzept über einen Wettbewerb in Auftrag geben könne. Da stelle sich in Zeiten des Nothaushaltes aber auch die Frage der Finanzierbarkeit und der Genehmigung durch die Bezirksregierung. Die nächste Sitzung des Arbeitskreises ist im März. nic

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