Kathstede übergibt Vorstand den Ratsbeschluss.

Krefeld. Die Stadtwerke werden in den nächsten Wochen prüfen, ob sich für sie das Engagement im Stadtbad Neusser Straße rechnet. Oberbürgermeister Gregor Kathstede hat sich jetzt mit SWK-Vorstand Martin Cirener und Martin Liedtke getroffen.

Der Verwaltungschef hat in der letzten Sitzung den Auftrag erhalten, verschiedene Möglichkeiten zu prüfen, wie das Stadtbad mit städtischer Kraft erhalten und saniert werden kann. Ob bei der Sanierung das von der SPD vorgeschlagene neue Jahressteuergesetz für das städtische Tochterunternehmen rentabel ist, wird nun ebenso abgeklopft wie die mögliche Gründung einer Stiftung.

Die Leipziger haben es vorgemacht. Um ihr 1916 gebautes Stadtbad zu retten, gründeten sie 2006 die "Förderstiftung Leipziger Stadtbad". Seither kümmert die sich darum, dass Geld für die Sanierung zusammenkommt.

"Die SWK werden eine Kostenrechnung für die Revitalisierung eines der beiden Bäder erstellen und ausloten, welche Alternativen es für den restlichen großen Komplex gibt", sagt Kathstede. Ebenso werde geprüft, ob es ausreichend Parkmöglichkeiten gibt, eventuell ein neues Parkgeschoss auf der ehemaligen Freibadfläche entstehen könne. Auch ein neuer Aussenbereich als Liegefläche sei überlegenswert.

"Grundvoraussetzung ist jedoch, ob sich das Vorhaben rechnet", so Kathstede. Dann müsse ein politischer Beschluss folgen. Trotz eines denkbaren Zuschusses in Höhe von einer Million Euro, seien Eintrittspreise von 2,50 Euro wie in Bockum an der Neusser Straße jedoch nicht mehr möglich.

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