Die Verwaltung hat am Dienstag dem Schulausschuss die jahrgangsweise Auflösung vorgeschlagen.

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Die Linner-Burg-Schule am Danziger Platz: Neben Auflösung schlägt die Verwaltung Kooperation mit der Gartenstadt-Schule vor. (Archiv

Die Linner-Burg-Schule am Danziger Platz: Neben Auflösung schlägt die Verwaltung Kooperation mit der Gartenstadt-Schule vor. (Archiv

Auch die Hauptschule an der Inrather Straße soll auslaufen, die Konrad-Görtz-Förderschule nach und nach einziehen.

Lothar Strücken, Bild 1 von 2

Die Linner-Burg-Schule am Danziger Platz: Neben Auflösung schlägt die Verwaltung Kooperation mit der Gartenstadt-Schule vor. (Archiv

Krefeld. Die Hauptschulen an der Inrather Straße 611 und am Danziger Platz sollen im Sommer keine fünften Klassen mehr bilden, die Klassen sechs bis zehn jahrgangsweise auslaufen. Die Schule am Danziger Platz soll dabei mit der Gartenstadt-Hauptschule kooperieren: Dieser Vorschlag der Verwaltung ist am Dienstag vom Schulausschuss erst einmal zur Kenntnis genommen worden. Bis zur nächsten Sitzung am 4. Mai haben die Politiker Zeit, einen konkreten Handlungsauftrag an die Verwaltung zu geben.

Tuen sie es bis dahin nicht, nimmt die obere Schulaufsicht bei der Bezirksregierung das Heft in die Hand, die Stadt hätte dann keine Mitsprachemöglichkeit mehr.

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Die Linner-Burg-Schule am Danziger Platz: Neben Auflösung schlägt die Verwaltung Kooperation mit der Gartenstadt-Schule vor. (Archiv

Die Linner-Burg-Schule am Danziger Platz: Neben Auflösung schlägt die Verwaltung Kooperation mit der Gartenstadt-Schule vor. (Archiv

Auch die Hauptschule an der Inrather Straße soll auslaufen, die Konrad-Görtz-Förderschule nach und nach einziehen.

Andreas Bischof, Bild 1 von 2

Auch die Hauptschule an der Inrather Straße soll auslaufen, die Konrad-Görtz-Förderschule nach und nach einziehen.

Dezernent Gregor Micus und Fachbereichsleiter Rainer Hendrichs haben intensive 14 Tage hinter sich. Alle Zahlen zur Schulstatistik 2010 wurden unter die Lupe genommen, besonders natürlich die Anmeldungen zu den fünften Klassen, die Wohnorte der künftigen Fünftklässler und eine Gebäude-Analyse.

Dass zwei Hauptschulen vor dem Aus stehen, war bereits vor dem Termin am Dienstag klar. Aus zwei Gründen: Erstens hat keine der sechs städtischen Hauptschulen genug Anmeldungen für zwei Eingangsklassen (absolutes Minimum: 36 Schüler); vier noch nicht einmal für eine (18 Schüler). Zweitens hat die Bezirksregierung klipp und klar gesagt, dass sie die bereits zweimal genehmigte Einzügigkeit (eine Eingangsklasse) kein drittes Mal tolerieren werde. Aber welche Hauptschulen es treffen würde, war bis Dienstag ungewiss.

Die Schließungsvorschläge per Auflösung, betonten Micus und Hendrichs, sei die Verwaltungsmeinung. Der Schulausschuss hat bis 4. Mai die Möglichkeit, den Vorschlag abzusegnen. Tut er es, müssen die dort angemeldeten Fünftklässler umverteilt werden; ins Gebäude Inrather Straße könnte ab Sommer nach und nach die Konrad-Görtz-Förderschule, Inrather Straße 224, einziehen.

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