Steuersünder sollen ausfindig gemacht werden.

Hund im Wald
Die Stadt Krefeld plant für 2016 eine so genannte Hundebestandsaufnahme. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Die Stadt Krefeld plant für 2016 eine so genannte Hundebestandsaufnahme. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

dpa

Die Stadt Krefeld plant für 2016 eine so genannte Hundebestandsaufnahme. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Krefeld. Die Stadt Krefeld plant für 2016 eine so genannte Hundebestandsaufnahme. Das hat die Verwaltung auf eine entsprechende Anfrage der UWG mitgeteilt. Ziel soll sein, mögliche Steuersünder ausfindig zu machen und dadurch die Einnahmen aus der Hundesteuer zu erhöhen.

Die Stadt geht davon aus, dass sie rund drei Monate für die Ausschreibung der Erhebung braucht. Etwa die gleiche Zeit sei für die Erhebung selbst zu veranschlagen. Für die Auswertung und Nacharbeitung rechnet man mit rund vier Monaten.

Vergleichswerte besagen, dass man – abhängig von der Region – von einem unversteuerten Hundebestand zwischen 10 und 30 Prozent ausgehen könne. Angesichts von 118 000 Privathaushalten in Krefeld geht die Verwaltung – je nach den Kosten für die Erhebung – von einem positiven Ergebnis für die Stadtkasse aus.

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