Viele Eltern finden keine Betreuung für ihre Kinder.

Immer mehr Krefelder Eltern benötigen aufgrund ihrer Berufstätigkeit eine Betreuung für ihre Kinder über die reguläre Unterrichtszeit in den Grundschulen hinaus, erklärt die Stadt am gestrigen Donnerstag. Im Vorfeld eines geplanten Ausbauprogramms würde die Stadt Krefeld deshalb zum Schuljahr 2018/2019 insgesamt 75 zusätzliche Plätze in der Offenen Ganztagsbetreuung einrichten, die bedarfsgerecht den jeweiligen Grundschulen zugeteilt werden können. „Der Bedarf an Plätzen im Offenen Ganztag ist stark gestiegen. Diesem Interesse der Eltern und ihrer Kinder wollen wir Rechnung tragen – und nutzen die Chance, die Betreuungsangebote im Offenen Ganztag zukünftig deutlich auszubauen“, erklärte Oberbürgermeister Frank Meyer.

Damit will die Stadt Krefeld auch auf die zunehmende Anzahl von Rückmeldungen berufstätiger Eltern reagieren, die keinen Ganztagsplatz für das kommende Schuljahr erhalten haben, da die Nachfrage das Platzangebot überstieg. Die neu eingerichteten 75 Plätze seien zum einen vorgesehen für Kinder, deren Eltern wegen der fehlenden Plätze bislang keine Zusage für einen Betreuungsplatz erhalten konnten, obwohl sie diesen aufgrund ihrer Berufstätigkeit dringend benötigen. Zum anderen könne die Schulverwaltung nun Eltern berücksichtigen, die alternativ zu einem Ganztagsplatz einen Platz in der „Maßnahme 8-1“ (Betreuung von 8 bis 13 Uhr) in Anspruch nehmen wollten, obwohl eigentlich ein höherer Betreuungsumfang erforderlich ist. „In vielen Familien führt diese Situation zu großen Problemen im Alltag. Deshalb freue ich mich, dass wir den betroffenen Eltern nun eine Planungssicherheit für das Schuljahr 2018/2019 geben können“, sagte Frank Meyer.

Der Krefelder Oberbürgermeister dankte auch der Politik, dass man dem Vorschlag der Verwaltung gefolgt sei und damit die schnelle Einrichtung der zusätzlichen Plätze ermöglicht habe.

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