Dr. Oliver Volk ist neuer Chefarzt in Uerdingen. Die Innere Medizin besteht künftig aus zwei Kliniken.

Krefeld. Das St. Josefshospital baut seine Kardiologie aus. „Der Ausbau zu einer eigenen Klinik ist ein weiterer Schritt, unser Haus zu einem Krankenhaus der gehobenen Breitenversorgung zu entwickeln“, betont Regionalgeschäftsführer Ottmar Köck für die St. Franziskus-Stiftung Münster. Dazu kehrt Dr. Oliver Volk nach Uerdingen zurück. Der 45-Jährige wird neuer Chefarzt der Klinik für Kardiologie und konservative Intensivmedizin.

Seine medizinische Laufbahn hat in Uerdingen begonnen

Volk hat in Essen Medizin studiert und seine berufliche Laufbahn 1993 in der damaligen Abteilung für Innere Medizin am St. Josefshospital begonnen. Nach einem halbjährigen Auslandsaufenthalt wechselte er 1995 innerhalb des Hauses in die Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin. 1997 startete er seine kardiologische und intensivmedizinische Ausbildung in der Medizinischen Klinik I des Krefelder Klinikums. Dort leitete er seit 2004 als Oberarzt die Konservative Intensivstation (konservativ steht für medikamentöse oder physikalische Therapie im Gegensatz zu chirurgischer Therapie). Ab 2008 baute er am Lutherplatz als Oberarzt die Abteilung für Notfall- und Intensivmedizin auf.

„Wir freuen uns, dass wir mit Dr. Volk jemanden gefunden haben, der aus Krefeld kommt und hier auch bekannt ist“, sagt der Kaufmännische Direktor Thomas Werner.

„Wir haben bereits in der Vergangenheit in der Klinik für Innere Medizin auch kardiologische Probleme wie beispielsweise Herzrhythmus-Störungen behandelt“, erläutert Prof. Tobias Zekorn. Der hat vor zwölf Jahren die Innere Medizin in Uerdingen übernommen und mit einem ganzheitlichen Ansatz seither alle Formen internistischer Erkrankungen mit seinem Team behandelt. „Die Innere bekommt jetzt ein Doppelherz“, erklärt Zekorn bildhaft die neuen Aufgabenteilung. Er wird seine Klinik nun auf den Schwerpunkt Innere Medizin, Gastroenterologie und Diabetologie ausrichten. Dementsprechend erfreut ist er über eine Investition von 700 000 Euro in die Modernisierung der Endoskopie.

St. Josefshospital rechnet mit 500 bis 1000 neuen Patienten

„Mit der Erweiterung unseres Behandlungsspektrums wollen wir dem Anstieg älterer Patienten gerecht werden und unsere Position in Krefeld und der Region ausbauen“, sagt der ärztliche Direktor Dr. Jens Westphal. Die Zahlen sprechen für sich.

Der 45-Jährige ist gebürtiger Uerdinger. Er ist verheiratet und hat vier Kinder im Alter von ein paar Monaten bis zu zehn Jahren. Er treibt viel Sport

Er ist Prüfer bei der Ärztekammer Nordrhein und stellvertretender Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes der Stadt Krefeld.

Laut Ottmar Köck erfreuen sich die Krankenhäuser der St. Franziskus-Stiftung eines Patientenzuwachses von rund fünf Prozent. Das will das St. Josefshospital in den nächsten Jahren noch steigern. Die Krankenhausleitung rechnet mit 500 bis 1000 neuen Patienten durch die neue Kardiologie. Dazu möchte Volk künftig auch Herzkatheter-Untersuchungen anbieten.

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