Lokalpolitiker halten Zeitpunkt der Mitteilung für falsch.

Die Neugeborenenstation in Uerdingen: Ab April wird kein Babygeschrei mehr durch den Flur tönen.  Archiv
Die Neugeborenenstation in Uerdingen: Ab April wird kein Babygeschrei mehr durch den Flur tönen. Archiv

Die Neugeborenenstation in Uerdingen: Ab April wird kein Babygeschrei mehr durch den Flur tönen. Archiv

Lothar Strücken

Die Neugeborenenstation in Uerdingen: Ab April wird kein Babygeschrei mehr durch den Flur tönen. Archiv

Krefeld. Uerdingens Lokalpolitiker haben die Schließung der Geburtshilfe im St. Josefshospital verurteilt. Auf Kritik stieß vor allem die Tatsache, dass die Beschäftigten kurz vor Weihnachten über das Aus informiert wurden. Wie berichtet, sind elf Ärzte und neun Hebammen betroffen. Sie erfuhren am Mittwoch, dass ihr Abteilung im März 2012 dicht macht. Bezirksvorsteher Elmar Jakubowski (CDU) nannte das einen „Tiefpunkt in der Art und Weise, wie mit Mitarbeitern umgegangen wird“. Dies gelte besonders vor dem Hintergrund, dass die St.-Franziskus-Stiftung, die das Haus betreibt, christlich orientiert sei. Auch Norbert Bongers (Grüne) konstatierte, die Vorgehensweise sage „einiges über die Stiftung aus“. Die Entscheidung sei „rein wirtschaftlich“, sagte Jakubowski weiter. Er merkte „gallisch bitter“ an, es sei Zeit, die Uerdinger auf die rote Liste bedrohter Arten zu setzen. cel

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