Kehrtwende: Die Werner-Rittberger-Halle soll jetzt doch eine mobile Eisfläche bekommen. Eine dauerhafte Lösung bleibt noch aus.

Nach Eishallen-Gutachten hält die Stadtverwaltung Neubauten für insgesamt 22 Millionen Euro für sinnvoll.
Die Werner-Rittberger-Halle ist in die Jahre gekommen. Archiv

Die Werner-Rittberger-Halle ist in die Jahre gekommen. Archiv

Jochmann

Die Werner-Rittberger-Halle ist in die Jahre gekommen. Archiv

Der Sportausschuss hat  die Verwaltung einstimmig beauftragt, die Voraussetzung für die Errichtung einer mobilen Eisfläche für die nächste Eissportsaison zum September 2018 zu schaffen. Hintergrund der dringlichen Maßnahme sind die maroden Rohre in der Werner-Rittberger-Halle, die daher geschlossen ist.

Im Ziel vereint, die bestmögliche Lösung für die missliche aktuelle Lage zu finden, wird indes um den Weg gestritten. Die SPD vermisste jedwede Zahl in der Vorlage, die eine Grundlage für eine Entscheidung hätte sein können. Die Grünen reklamierten eine ergebnisoffene Diskussion des Themas in zweierlei Hinsicht – beim Provisorium, ob gemietet oder gekauft werde, und bei der endgültigen Lösung, ob Neubau oder Sanierung der Hallen. Auch die CDU wollte den Aspekt des Kaufens statt Mietens eruiert wissen.

Die eissporttreibenden Vereine, die Sport-Ausschuss-Mitglieder sowie Verwaltung und Dezernent Thomas Visser dürften sich nachhaltig ein Jahr zurückversetzt gefühlt haben. Da war die Situation die gleiche – die Werner-Rittberger-Halle geschlossen, der Ausschuss für ein Provisorium, bis die Verwaltung abwinkte. Begründung: zu teuer, zu aufwendig, zu kompliziert. Jetzt muss es sein. ste

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