Die neue Wasserball-Trainerin des SV Bayer legt Wert auf eine gute Kommunikation.

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Bayer-Trainerin Sybille Kaisers will den Teamgeist fördern.

Bayer-Trainerin Sybille Kaisers will den Teamgeist fördern.

Bischof

Bayer-Trainerin Sybille Kaisers will den Teamgeist fördern.

Uerdingen. Mit zwei Spielen gegen den Hohenlimburger SV (morgen) und den SV Wuppertal Neuenhof (Sonntag) starten die Damen des SV Bayer 08 Uerdingen am Wochenende in die neue Wasserball-Bundesliga-Saison. Und das mit einer jungen Mannschaft. Das Durchschnittsalter beträgt gerade mal 20,1 Jahre. Wir sprachen mit der Uerdinger Trainerin Sybille Kaisers.

An diesem Wochenende beginnt die neue Saison. Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?

Kaisers: "Wir haben uns vorgenommen, oben dabei zu bleiben. Aber das wird in diesem Jahr nicht leicht, denn es gibt vier oder fünf starke Teams. Besonders Berlin und Hannover haben aufgerüstet."

Welche Änderungen gibt es im Team?

Kaisers: "Unsere Torhüterin Vanessa Lehmann wird nicht mehr dabei sein, wir haben jedoch in Bianca Ahrens einen sehr guten Ersatz. Außerdem spielt Jana Schimanski nicht mehr für uns."

Was machen Sie anders als ihr Vorgänger Werner Stratkemper?

Kaisers: "Ich lege sehr viel Wert auf das Mannschaftsgefüge, die Kommunikation in der Mannschaft. Durch gemeinsame Unternehmungen und Mannschaftsabende will ich erreichen, dass sich das Team untereinander besser versteht. In der Vorbereitung habe ich den Fokus auf das Konditionstraining gelegt."

Edith Seyfert ist Wasserballwartin des SV Bayer, Pia Schledorn trainiert die Herren, Sie die Damenmannschaft: Ist diese "Frauenpower" beim SV Bayer so geplant gewesen und wie wirkt sie sich aus?

Kaisers: "Wir wollten nur noch Trainer aus den eigenen Reihen beschäftigen, daher hat sich diese Konstellation ergeben. Ich denke, die Kommunikation der Herren- und Damenabteilungen wird sich verbessern. Wir reden mehr miteinander."

Parallel zu den beiden ersten Bundesligaspielen spielt in der Traglufthalle am Waldsee auch die B-Jugend um die Deutsche Meisterschaft. Da wird die Halle gut gefüllt sein.

Kaisers: "Das hoffe ich. Es wäre schön, wenn uns mehr Zuschauer bei den Bundesligapartien anfeuern würden. Deswegen auch ein Aufruf an alle Wasserballfans. Sie sind herzlich willkommen. Denn Eintritt nehmen wir für unsere Spiele nicht."

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