Damen des SV Bayer machen es im Pokal spannend.

Robert Glüder (r.) war mit zwei Toren am 8:6-Erfolg der Schwimmvereinigung Krefeld ’72 gegen den SC Wedding beteiligt.
Robert Glüder (r.) war mit zwei Toren am 8:6-Erfolg der Schwimmvereinigung Krefeld ’72 gegen den SC Wedding beteiligt.

Robert Glüder (r.) war mit zwei Toren am 8:6-Erfolg der Schwimmvereinigung Krefeld ’72 gegen den SC Wedding beteiligt.

A. Bischof

Robert Glüder (r.) war mit zwei Toren am 8:6-Erfolg der Schwimmvereinigung Krefeld ’72 gegen den SC Wedding beteiligt.

Krefeld. Die Freunde des Wasserballs kamen am Wochenende auf ihre Kosten. Dramatisch verlief das DSV-Viertelfinalpokalspiel der Frauen des SV Bayer am Samstag gegen die SG Neukölln, das sie mit 14:13 nach Fünfmeter-Werfen für sich entscheiden konnten. Die reguläre Spielzeit endete 7:7 (3:2/2:4/2:0/0:1). Im dramatischen Finale wurde Nationaltorhüterin Bianca Ahrens zur Heldin, sie entschärfte vier Torwürfe der Berlinerinnen.

„Mir fiel ein Stein vom Herzen, als Shino Magariyama den entscheidenden Fünfmeter verwandelte. Jetzt sind wir dem Ziel der Titelverteidigung einen großen Schritt näher gekommen und freuen uns aufs Halbfinale“, sagte Sophie Hoppe nach dem Pokal-Krimi erleichtert. Ohne die an Grippe erkrankten Claudia Kern und Bianca Seyfert, die wieder in den USA zum Studium weilt, waren die Uerdingerinnen erheblich geschwächt. Zudem nahmen die Gäste Claudia Blomenkamp in Doppeldeckung. Trotzdem konnte die Kapitänin fünf Tore erzielen.

Torschützen: Claudia Blomenkamp (5), Shino Magariyama, Lara Mischel (je 3), Belen Vosseberg (2) und Julia Eggert (1)

Im Ligaspiel am Samstag deklassierten sie Neukölln mit 21:9 (2:3/6:2/5:2/8:2) Claudia Blomenkamp erzielte fünf Treffer und führt die Torjägerliste der Bundesliga mit 29 Treffern an.

Torschützen: Claudia Blomenkamp (5), Hannah Szabo, Lara Mischel (je 3), Lisa Wlasowicz, Anja Seyfert, Shino Magariyama, Belen Vossenberg (je 2), Helena Kammermeier, Julia Eggert (je 1).

Die Herren des SV Bayer gehen gegen Spandau völlig unter

Die Bayer-Herren erlitten in der DWL-Gruppe A gegen den Ligaprimus WF Spandau eine 4:14 (1:0/0:5/1:5/2:4)-Klatsche. Die Mannschaft startete sehr defensiv und konnte das erste Viertel mit 1:0 für sich entscheiden. Mit zunehmender Spieldauer und schwindender Konzentration seitens der Uerdinger konnten die Berliner ihre Tormöglichkeiten nutzen. Lazar Kilibarda saß sein letztes Spiel Sperre ab und Fabian Packenius konnte grippebedingt nicht spielen.

Torschützen: Tim Wollthan (2), Luczak Bartholomäus, Mate Rajna Povazsan (je 1).

In der DWL-Gruppe B der Herren gelang der Schwimmvereinigung Krefeld (SVK) ‘72 in einem Spiel auf sehr hohem Niveau gegen den Tabellenzweiten SC Wedding ein 8:6 (0:1/4:2/3:2/1:1)-Sieg und damit die Revanche für die 6:15-Hinspielniederlage. „Wir haben heute nur sechs Tore zugelassen, was für eine gute Torwart-und solide Abwehrleistung spricht“, sagte der Spieler des Tages, Daniel Packenius.

Torschützen: Daniel Packenius (3), Robert Glüder (2), Bastian Schmellenkamp, Paul Huber, Yannik Zilken (je 1).

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer