Gegen Spitzenreiter Potsdam gewinnen die Krefelder 16:10.

Wasserball
Krefelds Bastian Schmellenkamp setzt gegen Potsdam zum Wurf an. Die Potsdamer waren bis zum Wochenende noch ungeschlagen.

Krefelds Bastian Schmellenkamp setzt gegen Potsdam zum Wurf an. Die Potsdamer waren bis zum Wochenende noch ungeschlagen.

Andreas Bischof

Krefelds Bastian Schmellenkamp setzt gegen Potsdam zum Wurf an. Die Potsdamer waren bis zum Wochenende noch ungeschlagen.

Krefeld. In der DWL-Gruppe B schickte die SVK‘72 den bis dato ungeschlagenen Spitzenreiter OSC Potsdam mit 16:10 (3:3/5:3/4:2/4:2) nach Hause. Krefeld spielte von Beginn an konzentriert und mit viel Leidenschaft. Das Trainergespann Zilken/Huber hatte sein Team hervorragend eingestellt.

Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und steckten nie auf. Im dritten Viertel nutzte die SVK die Fehler der Potsdamer und baute ihren Vorsprung weiter aus. Im letzten Viertel hatten die Krefelder, die von ihren zahlreichen Fans immer weiter angefeuert wurden, den längeren Atem und zogen auf 16:10 davon.

SV Bayer kassiert die erwartete Niederlage gegen Hannover

Yannik Zilken traf in der Partie gleich acht Mal und wurde zum Spieler des Tages gewählt. Mit diesem Sieg festigte die SVK ihren zweiten Tabellenplatz. „Wir haben heute eine tolle kämpferische Leistung gezeigt. Potsdam schien im Spielverlauf etwas nervös zu werden. Das haben wir genutzt, um unsere Chancen sicher zu verwerten“, sagte Mannschaftskapitän Alexander Stomps.

Co-Trainer Thomas Huber ergänzte: Unsere Taktik ist voll aufgegangen. Wenn ich mir die Tabelle anschaue, stehen wir nun, bezogen auf die Pre-Playoffs wirklich prima da.“ SVK: Yannik Zilken (8), Gergö Kovâcs (4), Bastian Schmellenkamp (2), Paul Huber, Lukas Stöffges (je 1).

Eine erwartete Niederlage musste der SV Bayer Uerdingen in der DWL-Gruppe A bei Waspo Hannover kassieren. Mit 5:9 (0:2/1:2/2:3/2:2) fiel die Niederlage aber nicht zu hoch aus. Kapitän Tim Wollthan musste im ersten Viertel mit einer Ellenbogenverletzung aufgeben.

„Leider hat es gegen einen der großen Drei in der Liga nicht ganz gereicht. In der Defensive haben wir sehr gut gestanden und gegen die in der Offensive starken Hannoveraner wenig zugelassen. Unsere Chancen gegen die rund um den Nationaltorhüter Roger Kong postierte Abwehr konnten wir nicht genügend nutzen. Ich hoffe, dass alle für die kommenden Wochen der Wahrheit fit sind. Auf Basis dieser Leistung bin ich optimistisch, in Cannstatt zu bestehen und gegen Duisburg 98 im Pokal in das Final Four einzuziehen“, bewertete Trainer Rainer Hoppe das Spiel. Bayer: Mate Rajna Pavazsan (2), Michael Knobloch, Lazar Kilibarda, Julian Fleck (je 1).

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